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Mezihorská zwischen Kapelle, Bachlauf und Moorwäldern

Unterkünfte in Mezihorská

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Zwischen Kapelle, Bachlauf und Moorwäldern

Mezihorská verbindet historische Spuren mit einer Landschaft, in der der Chodovský potok und ehemalige Torfmoore eine besondere Rolle spielen. Wer den Ort als Ziel für einen Aufenthalt auswählt, kann zwischen Kulturgeschichte, einem kurzen Naturweg und markanten Landschaftselementen wählen. Dabei wirkt Mezihorská nicht wie ein Ort, dessen Geschichte nur in einem einzelnen Baudenkmal steckt: Seine Entwicklung reicht vom mittelalterlichen Dorf bis zum heutigen Erholungsort.

Ein Ort mit langer Geschichte

Mezihorská entstand am Ende des 14. Jahrhunderts. Im Jahr 1525 wurde der Ort im Schliker Loketer Urbar als eines der Dörfer aufgeführt, die Loket Castle lehnsrechtliche Pflichten schuldeten. Später veränderte sich die Siedlung grundlegend. Nach dem allmählichen Rückgang und schließlich vollständigen Wegzug der dauerhaft ansässigen Bevölkerung wandelte sich Mezihorská in einen Erholungsort.

Ein sichtbarer Mittelpunkt der Ortsgeschichte ist die Kapelle Panny Marie Lurdské. Sie wurde in den Jahren 2000–2001 restauriert und am 27. Oktober 2001 erneut geweiht. Für die Orientierung vor Ort ist außerdem ihre Lage gegenüber einer ehemaligen Gebetsglocke überliefert. Die Kapelle eignet sich damit als konkreter Anknüpfungspunkt, wenn Sie die religiösen und historischen Spuren Mezihorskás erkunden möchten.

Chodovský potok und die Landschaft der ehemaligen Torfmoore

Der Chodovský potok prägt den Naturraum rund um Mezihorská. Der von Lesy ČR, s.p. verwaltete Abschnitt reicht von der Straßenbrücke in der Siedlung Mezihorská bis zur Quelle südlich der Gemeinde Jindřichovice im Erzgebirge. Ein knapp drei Kilometer langer Teil wurde revitalisiert, um wertvolle natürliche Torfmoore zu schützen.

Fast der gesamte revitalisierte Abschnitt verläuft durch Gebiete ehemaliger Torfmoore. Heute finden sich dort vernässte Fichten- und Erlenwälder mit Beimischungen von Lärche und Tanne sowie Laubbäumen wie Birke, Linde, Eiche, Buche und Bergahorn. Auch das Katastergebiet Mezihorská zeigt einen abwechslungsreichen Ausschnitt dieser Landschaft: Im Tal des Chodovský potok liegen eine Wasserfläche, Waldbestände, verstreutes Grün und dauerhaftes Grünland als Mosaik verschiedener Lebensräume.

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Zu den markanten Naturdetails gehört Klen v Mezihorské, ein geschützter Bergahorn (Acer pseudoplatanus L.) am südlichen Rand der Siedlung. Der Baum steht an der Stelle, an der sich ein Wiesenweg teilt, und wurde erstmals am 13. Oktober 2004 unter Schutz gestellt.

Ein kurzer Weg mit mehreren Stationen

Der Chodník Chodovský potok ist ein 813 m langer Weg, der 2015 angelegt wurde. Seine Oberfläche wechselt zwischen Holzbohlen, Schotter und Waldweg. Auf halber Strecke befindet sich an einer Brücke über den Chodovský potok ein Rastplatz. Für die Anreise mit dem Auto kann ein kleiner Parkplatz an der Bushaltestelle in den Wäldern von Mezihorská genutzt werden.

Am nördlichen Rand von Mezihorská liegt am Chodovský potok die ehemalige Mühle Potoční mlýn (Bachmühle). Eine weitere historische Spur führt zur Lochmühle. Sie diente ursprünglich dazu, Rinde zu Gerbstoff für die Ledergerbung zu mahlen, und wurde später in eine Getreidemühle umgewandelt. Bereits 1654 wird in Mezihorská (Kührberg) eine Mühle mit Säge erwähnt; ob damit Potoční mlýn oder die weiter unten gelegene Lochmühle gemeint war, ist jedoch unsicher.

Für die weitere regionale Orientierung finden Sie außerdem Háj U Jindrichovic.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Heinrichsgrün.

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