Jedlová entdecken
Unterkünfte in Jedlova
Jedlová verbindet eine besondere Mineralquelle mit Bergbaugeschichte und einer Landschaft, in der Wasserläufe, Feuchtwiesen und bewaldete Hänge den Charakter des Ortes prägen. Wenn Sie Kultur und Natur miteinander verbinden möchten, bietet die Umgebung mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte: von der Kyselka Jedlová über die Geschichte des früheren Bergbaudorfs bis zum Gebiet U Jedlové.
Die Mineralquelle Kyselka Jedlová
Die Mineralquelle Kyselka v Jedlové entspringt im Katastergebiet von Jedlová am linken Ufer des Kosí potok. Sie weist einen Kohlendioxidgehalt von über 3.000 mg/l auf, was ihr einen angenehmen und erfrischenden Geschmack verleiht. Seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ist die Quelle frei zugänglich.
Für die Orientierung vor Ort helfen zwei genaue Entfernungsangaben. Etwa 500 Meter südlich von Stará Voda liegt die Quelle entlang der Straße nahe dem Kosí potok. Die ausgeschilderte Abzweigung zur Kyselka Jedlová liegt etwa 150 Meter von der Quelle entfernt. Der Quellbereich liegt damit an der Straße nahe dem Bachlauf und ist über einen gesondert ausgeschilderten Abzweig erreichbar.
Natur am Kosový potok
Das Gebiet U Jedlové zeigt eine andere Seite von Jedlová. Hier kommt der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) in mehreren kleinen Kolonien vor. Zum Gebiet gehören außerdem der sehr gut erhaltene Oberlauf des bedeutenden Kosový potok, seine Aue mit vorherrschenden Feucht- und Torfwiesen sowie angrenzende, überwiegend von Erlen geprägte Bestände. Die Landschaft ist dadurch nicht nur von Wald geprägt, sondern auch von offenen, wasserreichen Lebensräumen. Aue, Wiesen und Erlenbestände verbinden dort offene und bewaldete Abschnitte entlang des Wasserlaufs.
Mehrere Berge liegen in der Umgebung von Jedlová: Lysina, Ovčák, Pfaffenbühl und Streicher Rang. Wer die Region nach Naturmerkmalen auswählt, findet in Jedlová somit sowohl die Quelle am Kosí potok als auch das ökologisch vielfältige Gebiet U Jedlové. Die Landschaft reicht vom Quellbereich und Bachlauf bis zu Feucht- und Torfwiesen, Erlenbeständen und den Bergen im Umfeld.
Bergbaugeschichte und regionale Kultur
Jedlová entstand als Bergbaudorf, weil in der Umgebung Erz abgebaut wurde. Früher war der Ort unter dem Namen Tannaweg bekannt. Die Bergbaugeschichte gibt Jedlová eine historische Dimension, die über die Mineralquelle hinausweist.
Auch für die Anreise mit dem Fahrrad gibt es einen konkreten Bezugspunkt: Die lokale Radroute Nr. 2135 erreicht Jedlová bei Streckenkilometer 28,3. Für kulturelle Ergänzungen liegt das Denkmal Center of Europe in der näheren Umgebung von Jedlová. Im weiteren regionalen Umfeld befinden sich außerdem das Kloster Novy Dvur und die Kirche Kappl.
Der Šturmův umělecký válcový mlýn trägt auch die Bezeichnung Streckermühle. Seine Lokalität wird Stará Voda–Jedlová zugeordnet.
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