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Pětipsy: Schloss, Naturdenkmal und Sámova říše

Unterkünfte in Pětipsy

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pětipsy verbindet ein Schloss mit komplexer Baugeschichte und das Naturdenkmal Vinařský rybník mit einer vielfältigen Feuchtlandschaft. Im Schloss treffen mittelalterliche Geschichte und eine zeitlich klar eingegrenzte Ausstellung zusammen; am Teich steht die artenreiche Vogelwelt im Mittelpunkt. Wenn Sie für Ihre Reise Kultur und Natur miteinander abwägen möchten, bietet der Ort zwei unterschiedliche Schwerpunkte.

Schloss Pětipsy und seine Baugeschichte

Das Schloss Pětipsy ist ein vierflügeliges, mehrgeschossiges und teilweise unterkellertes Gebäude. Seine komplexe Baugeschichte erstreckt sich vom frühen 13. bis zum 19. Jahrhundert. Zum geschützten Schlosskomplex gehören ehemalige Wassergräben und Befestigungswälle sowie eine Brücke.

Am 3. Mai 1958 wurde das Schloss Pětipsy als gefährdetes denkmalgeschütztes Objekt in das staatliche Verzeichnis aufgenommen; es trägt die Registernummer 39733/5-676. Auch die Statue der Jungfrau Maria in Pětipsy ist als Kulturdenkmal eingetragen, und zwar unter der Registernummer 25787/6-677.

Feuchtlandschaft am Vinařský rybník

Das Naturdenkmal Vinařský rybník erstreckt sich auch über das Katastergebiet von Pětipsy. Der flache, zugewachsene Teich schützt Schilf- und Ufervegetation. Zu den Feuchtlebensräumen zählen eutrophe Stillgewässer mit Schilfröhrichten (M1.1) und Talauen aus Eschen und Erlen (L2.2). Die artenreiche Vogelwelt umfasst Rohrweihe (Circus aeruginosus), Rohrdommel (Botaurus stellaris), Tüpfelsumpfhuhn (Porzana porzana), Wasserralle (Rallus aquaticus), Löffelente (Spatula clypeata) und Drosselrohrsänger (Acrocephalus arundinaceus). Für Naturtage mit Kindern ist diese Vielfalt ein konkreter Anlass, Lebensräume und Vogelarten gemeinsam zu entdecken.

Sámova říše im Schloss

Die interaktive Dauerausstellung Sámova říše befindet sich vom 12. August 2025 bis zum 31. Dezember 2026 im Schloss Pětipsy und ist für Kinder geeignet. Sie vermittelt das 7. Jahrhundert und behandelt unter anderem die Slawen, die Franken, den Handel dieser Zeit sowie die Schlacht bei dem sagenhaften Wogastisburg. Der Zugang zum Schlosskomplex erfolgt für diese Ausstellung durch das hintere Tor vom Bahnhof her.

Von der Burg zum Braunkohlerevier

Im Jahr 1332 verpfändete König Jan I. das betreffende Gebiet an Friedrich von Egerberg. Dieser errichtete dort eine befestigte Burg, die zum Sitz des Adelsgeschlechts Pětipeských z Chýš a Egerberka wurde. Später waren im Katastergebiet der Gemeinde Pětipsy insgesamt elf Bergwerke in Betrieb; dadurch wurde Pětipsy zum größten Zentrum des Kohlebergbaus im Raum Chomutov. Pětipsy gab dem gesamten Braunkohlegebiet den Namen Pětipeská pánev.

So können Sie bei der Suche nach einer Unterkunft zunächst den Charakter Ihres Aufenthalts festlegen: Schloss und Ausstellung stehen für Kulturgeschichte, der Vinařský rybník für Naturbeobachtung. Diese unterschiedlichen Schwerpunkte helfen Ihnen, den gewünschten Rhythmus für Ihre Tage in Pětipsy zu wählen.

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