Jiřetín pod Jedlovou – Bergbaugeschichte, Berge und Familienerlebnisse
Unterkünfte in Jiřetín Pod Jedlovou
Bergbaugeschichte am Fuß der Lužické hory
Jiřetín pod Jedlovou verbindet die Geschichte eines Bergbaustädtchens mit der Landschaft des westlichen Teils des Landschaftsschutzgebiets Lužické hory. Der Ort wurde 1548 nach der Entdeckung von Silbererzvorkommen gegründet. Der größte Teil von Jiřetín pod Jedlovou ist seit 1992 als städtische Denkmalzone ausgewiesen – ein spannender Ausgangspunkt, wenn Sie historische Atmosphäre und Naturerlebnisse miteinander verbinden möchten.
Denkmalzone, Kirchen und Burgruine
Zu den historischen Bauwerken gehört die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, die 1612 geweiht wurde. Der größte Teil ihrer Ausstattung stammt aus dem 18. Jahrhundert. Das Pfarrhaus aus dem Jahr 1755 weist einen villenartigen Baustil mit Mansarddach auf. Auf dem Křížová hora umfasst der historische Komplex die Kapelle der Erhöhung des Heiligen Kreuzes und die Kapelle des Heiligen Grabes; seit 1969 ist er als Kulturdenkmal geschützt.
Tolštejn ist die Ruine einer mittelalterlichen Burg, die erstmals 1337 erwähnt wurde. Sie wurde zum Schutz des Weges von Böhmen in die Lausitz errichtet. Das Jiřetín Mining Museum widmet einen Ausstellungsteil der Geschichte des Bergbaus in Jiřetín pod Jedlovou und der näheren Umgebung. Derzeit ist das Museum aus technischen Gründen für die Öffentlichkeit geschlossen. Zum Museum gehört außerdem der Stollen sv. J. Evangelisty, der jährlich ab Juni geöffnet ist; zur Museumsausstellung gehört auch der Bergbaulehrpfad „Hornická naučná stezka Údolí Milířky“.
Jedlová: Aussicht, Winterangebote und regionale Küche
Bei klarer Sicht bietet Jedlová ein Rundpanorama vom Erzgebirge bis zum Riesengebirge. Auf dem Berg wurde 1891 ein 23 Meter hoher steinerner Aussichtsturm errichtet. Der Jedlová Rope Course befindet sich auf dem Gipfel neben dem Aussichtsturm. Zu Jedlová führen ein Skilift; in der Umgebung des Berges gibt es außerdem Langlaufloipen. Im örtlichen Restaurant Jedlová können Sie als regionale Spezialität einen Hefekloß mit Heidelbeeren probieren.
Routen und Aktivitäten für unterschiedliche Reisetage
Die sechste Etappe der Hřebenovka führt über Krásná Lípa, Horní Podluží, Jiřetín pod Jedlovou, Jedlová und Tolštejn bis zum Bahnhof Jedlová. Die vierte Etappe der Via Nisa Crucis führt von Jiřetín pod Jedlovou nach Hvozd (Hochwald). Die 9,4 Kilometer lange Route „Okolím Jiřetína pod Jedlovou“ beginnt am Marktplatz, führt über den Křížová hora zur Jedlová und nach Tolštejn und kehrt nach Jiřetín pod Jedlovou zurück.
Auf Jedlová können Besucher geländetaugliche Tretroller mieten und auf einer von fünf Strecken zur unteren Liftstation fahren. Die Mountaincarts sind für Kinder und Erwachsene vorgesehen. Im Sportcentrum in Jiřetín pod Jedlovou gibt es Tennis, Fußball, Beachvolleyball, Minigolf und ein Schwimmbad. Zum Gelände gehören außerdem ein Waldpark mit Kinderspielplatz, Teich, Freilichttheater und Feuerstelle.
Jährlich finden die Tolštejnské slavnosti statt. Sie feiern Traditionen, Handwerk und das mittelalterliche Leben. Zum touristischen Projekt Tolštejnské panství gehört außerdem das Spiel „Vandrování po Tolštejnském panství“ mit der Möglichkeit, einen Minipass beziehungsweise Pass zu erwerben. Das örtliche Informationszentrum informiert über das Geschehen in den Gemeinden und verkauft neben klassischen Souvenirs auch regionale Erzeugnisse. Für die Wahl Ihrer Unterkunft können Sie damit unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Denkmalzone und Bergbaugeschichte, Berglandschaft und Aussicht oder aktive Tage mit Kindern.
Weitere Ziele auf derselben übergeordneten Ebene
Für die weitere Orientierung finden Sie außerdem Bynovec, Mikulášovice, Staré Krecany, Valkeřice, Huntířov, Janov U Hřenska, Těchlovice und Studanka U Varnsdorf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Děčín.