Horní Jiřetín – Barockkunst, Jezeří und Radrouten
Unterkünfte in Horní Jiřetín
Horní Jiřetín zwischen Barockkunst und rekultivierter Landschaft
Horní Jiřetín ist ein Ziel für Reisende, die barocke Kunst, Schlossgeschichte und Wege durch eine rekultivierte Bergbaulandschaft verbinden möchten. Die Kirche Mariä Himmelfahrt, die Route zum Schloss Jezeří und die Wege am ehemaligen Tagebau ČSA setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Für Ihre Reiseplanung lässt sich daher zwischen Kultur, Aussicht, Radfahren und Landschaftserlebnis wählen, ohne dass der Ort auf nur ein Thema festgelegt ist.
Kirche, Plastiken und Aussicht
Die Kirche Mariä Himmelfahrt besitzt eine originale und sehr wertvolle barocke Ausstattung. Zu einem Besuch gehört auch der Aufstieg zu den Aussichtsterrassen am Hauptturm mit Blick über ganz Jiřetín und die weitere Umgebung. Im unteren Teil von Horní Jiřetín befinden sich vier wertvolle barocke Plastiken: die Kalvarienbergplastik, die Statue des heiligen Laurentius, die Figurengruppe des heiligen Georg und die Statue des heiligen Johannes Nepomuk. Alle vier wurden in den vergangenen fünfzehn Jahren fachgerecht restauriert und sind als unbewegliche Kulturdenkmäler geschützt. Die Reiterstatue des heiligen Georg, der mit einem Drachen kämpft, ist ein frühbarockes Werk aus dem Jahr 1691 von Bernard Dörl.
Schloss Jezeří und seine Baugeschichte
Das Schloss Jezeří entwickelte sich aus einer gotischen Burg aus dem 14. Jahrhundert zunächst zu einem Renaissance- und später zu einem Barockschloss. Damit bietet es einen klaren historischen Kontrast zur barocken Ausstattung der Kirche. Das Schloss Jezeří wurde im Juni 1996 für die Öffentlichkeit geöffnet. Wer sich für den Wandel historischer Bauwerke interessiert, findet hier eine Entwicklung, die mehrere Epochen umfasst.
Routen mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Die Radroute Horní Jiřetín–Jezeří ist sieben Kilometer lang, verläuft überwiegend leicht und eignet sich für Mountainbikes und Trekkingräder. Am Ende gibt es einen steileren Anstieg. Die Route „Kolem dolu ČSA“ ist von Horní Jiřetín aus zugänglich und führt durch rekultivierte Landschaft am ehemaligen Tagebau ČSA. Sie eignet sich für Fußgänger und Radfahrer und bietet Ausblicke auf den Tagebau, das Erzgebirge und das Schloss Jezeří. Die Route ist mit neun Kilometern ausgewiesen; die beschriebene kürzere Variante ist etwa acht Kilometer lang. Die beiden Längen helfen dabei, eine kürzere oder ausführlichere Runde zu wählen und den Ausflug passend zu den eigenen Interessen zu planen.
Auch die Industriegeschichte gehört zum Ortsbild der Umgebung: Das Industriedenkmal „Jámová budova a těžní věž C2 s oběhem vozů“ befindet sich in Dolní Jiřetín und wurde durch eine Entscheidung des tschechischen Kulturministeriums unter Schutz gestellt. So können Sie bei der Auswahl Ihrer Unternehmungen zwischen sakraler Kunst, Schlossgeschichte, Radstrecken und industriellem Erbe abwechseln.
Für die weitere Ortsauswahl können Sie außerdem Albrechtice U Mostu sowie Bělušice, Lišnice, Český Jiřetín, Hora Svaté Kateřiny, Polerady, Loučná und Želenice prüfen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Most.