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Horní Habartice: Landschaft, Kirche und Wanderweg

Unterkünfte in Horni Habartice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Horní Habartice verbindet eine verstreute Siedlung im Tal des Baches Bystrá mit einer sanft hügeligen Landschaft, historischen Zeugnissen und einem markierten Wanderweg. Der Ort eignet sich damit für Reisende, die Natur und Ortsgeschichte miteinander verbinden möchten.

Landschaft und Lage von Horní Habartice

Die Siedlung liegt in einer flachen Talsohle entlang des Baches Bystrá. Das Gemeindegebiet befindet sich auf etwa 225 bis 260 Metern Höhe, ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt und an seiner West- und Ostseite von Wäldern begrenzt. Zugleich liegt das gesamte Gemeindegebiet im Randbereich des Landschaftsschutzgebiets České středohoří. Der mittelalterliche und neuzeitliche Ortskern ist als Gebiet mit archäologischen Funden ausgewiesen; dort sind Funde nachgewiesen oder begründet zu erwarten. Die erste schriftliche Erwähnung von Horní Habartice stammt aus dem Jahr 1281.

Wandern und Orientierung

Durch das Verwaltungsgebiet verläuft der grüne Wanderweg Horní Habartice–Děčín. Er verbindet die Gemeinde mit attraktiven touristischen Zielen in der Umgebung und bietet eine klare Orientierung für die Planung einer Wanderung. Auch die Verkehrsverbindungen geben dem Ort einen gut beschreibbaren räumlichen Rahmen: Die Straße III/26223 verbindet Horní Habartice mit Benešov nad Ploučnicí, Dolní Habartice und Markvartice; dort mündet sie in die Straße I/13 in Richtung Nový Bor und Liberec. Durch das Gemeindegebiet verläuft außerdem die Bahnstrecke Benešov nad Ploučnicí (Děčín)–Česká Kamenice (Rybniště). Die nächstgelegenen Bahnhaltestellen befinden sich in Markvartice und Dolní Habartice.

Kirche und historische Besonderheiten

Auf einer Anhöhe steht die einschiffige, turmlose Kirche des heiligen Johannes des Täufers. Sie wurde 1787 errichtet, am 2. Juli 1787 geweiht und im 19. Jahrhundert nach Westen verlängert. Aus dieser Zeit sind neugotische Ausstattungsstücke erhalten. Bei der Durchfahrt durch den Ort kann die Kirche leicht übersehen werden, obwohl sie einen besonderen historischen Schwerpunkt von Horní Habartice bildet.

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In der Kirche befindet sich eine 1,2 Meter hohe geschnitzte Statue des gefesselten Christus aus dem Jahr 1745. Der Überlieferung nach brachte Georg Hauptmann sie aus Šumava nahe der bayerischen Grenze auf dem Rücken dorthin. Historisch zogen Prozessionen aus der näheren und weiteren Umgebung zu den Zeremonien um den gefesselten Jesus nach Horní Habartice. Heute findet in der Kirche am vierten Sonntag jedes Monats um 16:30 Uhr eine Messe statt.

Kreuze im Ortsbild

Zu den auffälligen religiösen Denkmälern gehört ein etwa fünf Meter hohes Holzkruzifix, das auf die östliche Straßenseite neben das Gemeindeamt versetzt wurde. Seine Arme enden kleeblattförmig, über der naturalistisch geschnitzten hölzernen Christusfigur befindet sich ein Schutzdach aus Kupferblech. Ein weiteres großes Holzkreuz steht bei Haus Nr. 203 an der Straße. Es wurde von dem Bauernpaar Johann Michael und Terezie Philippová aus Haus Nr. 134 errichtet.

Wenn Sie eine Unterkunft in Horní Habartice suchen, können Sie den Ort nach der gewünschten Verbindung aus Landschaft, Wanderweg, Ortsgeschichte und religiösem Kulturerbe auswählen. Für den weiteren Vergleich stehen außerdem Dobrná, Líska, Kámen, Veselé, Alt Ehrenberg, Jilove U Decina, Janská und Nové Hrabecí zur Verfügung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Děčín.

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