Chbany am Nechranice-Stausee: Wasser, Kultur und Landschaft
Unterkünfte in Chbany
Chbany verbindet die offene Landschaft des Nechranice-Stausees mit historischen Orten und überraschend vielfältigen Entdeckungen. Vikletice gehört seit 1963 zur Gemeinde Chbany und liegt am rechten Ufer des Stausees. Damit treffen hier Wassersport, Aussicht und Kultur aufeinander – eine interessante Grundlage, wenn Sie für Ihre Reise unterschiedliche Schwerpunkte verbinden möchten.
Nechranice-Stausee: Wasser und aktive Tage
Der Nechranice-Stausee ist ein Gewässer in offener Landschaft mit einer Fläche von mehr als 1.300 Hektar. Bei günstigen Winden eignet er sich im Frühjahr und Herbst zum Segeln, Windsurfen und Kitesurfen. Im Sommer wird der Stausee zum Baden und Angeln genutzt. Die größte Konzentration von Campingplätzen, Stränden und Erholungsangeboten befindet sich am rechten Ufer nahe Vikletice.
Am Südufer liegt in der zentralen Uferzone nahe Vikletice der Yacht Club Nechranice. Er dient als Basis für Segeln und Wassersport und verfügt über Einrichtungen für regionale und internationale Segelwettbewerbe, darunter Stege, ein Anlegebecken und betonierte Rampen zum Zuwasserlassen von Booten. Zum Angebotsspektrum der Clubmitglieder gehören außerdem Windsurfen, Kitesurfen, Wingsurfen sowie Freizeit- und Wettkampfsegeln. Markierte Radwege führen im weiteren regionalen Umfeld von Chomutov, Kadaň und Žatec zum Stausee.
Schloss Poláky und historische Entdeckungen
Das als Kulturdenkmal geschützte Schloss Poláky bietet einen Einblick in das Leben auf einem ländlichen Adelssitz zur Zeit der Ersten Republik. Der öffentliche Rundgang wurde 2024 eröffnet. Bei einer Besichtigung werden 12 Räume gezeigt; Sie können eine Führung mit kommentiertem Vortrag wählen oder sich mit gedruckten Texten selbstständig im eigenen Tempo durch die Räume bewegen. Bei Poláky lag außerdem ein ausgedehnter Friedhof der Bylaner Kultur aus dem 7. bis 5. Jahrhundert v. Chr., von dem 54 Gräber ausgegraben wurden.
Auch Soběsuky ergänzt das kulturelle Bild der Umgebung. Die Kirche des heiligen Martin wurde erstmals 1369 in päpstlichen Zehntregistern erwähnt und etwa zu dieser Zeit im Barockstil umgebaut. Ihr Gelände ist von einer Friedhofsmauer umgeben und liegt über dem tief eingeschnittenen Tal der Ohře. In Soběsuky stehen außerdem eine barocke Figurengruppe des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1724 und eine frühbarocke Mariensäule von 1694. Im Gebiet wurde eine der umfangreichsten keltischen Siedlungen Europas mit fast 60 Gräbern erforscht.
Vikletice, Aussicht und die Wahl Ihrer Unterkunft
In Vikletice steht die barocke Kapelle der heiligen Anna, erbaut 1744–1745 und restauriert 1909–1910. Sie besitzt einen Rokoko-Hauptaltar mit einem 1910 von dem Prager Maler Joseph Wünsch gemalten Bild der heiligen Anna. Vom Aussichtsturm in Vikletice reicht der Blick über den Nechranice-Stausee, das Erzgebirge, das Duppauer Gebirge und die Džbán-Hochebene. Der 13,8 Meter hohe Turm ist über 54 Stufen erreichbar; der Zutritt kann mit Zustimmung des Eigentümers des Holiday Centrum erfolgen.
Zur weiteren Orientierung können Sie außerdem Údlice, Pysna, Otvice, Vadkovice, Všehrdy, Háj, Křimov und Boleboř betrachten.
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