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Blšany entdecken

Unterkünfte in Blšany

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Blšany: barocke Baukunst und regionale Geschichte

Blšany verbindet sichtbare barocke Baukunst mit Erinnerungsorten und Spuren einer deutlich älteren Geschichte. Für Sie entsteht damit ein Reiseziel, dessen Besonderheiten nicht in einem einzigen Bauwerk liegen, sondern in mehreren konkreten Schauplätzen im Ort und im weiteren regionalen Umfeld. Die Straße I/27 führt durch Blšany und gehört zur geografischen Orientierung bei der Beschäftigung mit dem Ort.

St. Michael und das barocke Ortsbild

Im Mittelpunkt steht die einschiffige barocke Kirche St. Michael der Erzengel. Sie wurde 1716 bis 1717 erbaut. An ihrer Südwand kam 1762 ein Turm hinzu. Eine umfassende Rekonstruktion im Jahr 1825 gab der Kirche ihre heutige Gestalt. Östlich davon steht das zweigeschossige barocke Pfarrhaus, das 1734 errichtet wurde. Vor dem Pfarrhaus auf dem Dorfplatz erinnert eine barocke Plastik aus dem Jahr 1735 an den heiligen Johannes Nepomuk; dargestellt ist er mit zwei Engeln.

Kapellen, Heiligenfiguren und stille Entdeckungen

Auch abseits der Kirche finden sich bemerkenswerte religiöse Kleindenkmäler. Auf einem Hügel nördlich von Blšany ist ein Überrest der St.-Wenzels-Kapelle aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Am östlichen Ortsrand wurde eine Nischenkapelle in die Giebelwand des ebenerdigen Hauses Nr. 113 an der Straße nach Soběchleby eingebaut. In ihrer Nische befindet sich eine Figur des heiligen Antonius von Padua, der das Jesuskind hält.

Eine weitere gemauerte Nischenkapelle des heiligen Wenzel steht an der Kreuzung der Straßen Blšany–Žatec und Liběšice–Letov. In ihrer flachen Nische befindet sich ein figürliches Relief des heiligen Wenzel zu Pferd. Für Sie sind solche kleinen Bauwerke interessante Einzelheiten, wenn Sie einen Ort nicht nur über seine Hauptkirche, sondern auch über seine regionaltypischen Zeichen kennenlernen möchten.

Die St.-Wenzels-Stätte im weiteren Umfeld

Die Geschichte von Blšany reicht über das heutige Ortsbild hinaus. Die Stätte der verschwundenen St.-Wenzels-Kirche liegt im weiteren regionalen Umfeld an einer Kreuzung zwischen Letov, Blšany und Liběšovice. Dort weist die St.-Wenzels-Stätte eine seit dem 14. Jahrhundert belegte Wallfahrtstradition auf und gilt als einer der ältesten mit dem heiligen Wenzel verbundenen Wallfahrtsorte. Im Umfeld lag außerdem das mittelalterliche Dorf Nevechovice, dessen Anfänge für das 9. bis 10. Jahrhundert archäologisch belegt sind.

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Erinnerungskultur und Ortsleben

Das Kriegsdenkmal in Blšany wurde 1947 vor allem zum Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkriegs errichtet, darunter drei Einheimische. Zugleich erinnert es an Einwohner, die von den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs nicht zurückkehrten. Wegen seines sehr schlechten technischen Zustands wurde das Denkmal vollständig einschließlich seiner Fundamente demontiert; bei der Erneuerung sollte die ursprüngliche Inschriftentafel erhalten bleiben.

Zum heutigen Ortsleben gehören außerdem das Sportzentrum mit Saal, Turnhalle und Tischtennis. Die Räume können nach vorheriger telefonischer Vereinbarung beim Gemeindeamt gegen Gebühr reserviert werden. Das Zámeček Blšany bietet Räumlichkeiten für Hochzeiten, Feiern und andere private Veranstaltungen.

Weitere Orte rund um Ihre Recherche

Wenn Sie Ihre Reiseplanung über Blšany hinaus fortsetzen möchten, finden Sie hier die weiteren Orte derselben regionalen Auswahl: Chlumčany U Loun, Chožov, Kryry, Bitozeves, Žerotín U Panenského Týnce, Hříškov, Kozly und Domoušice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Louny.

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