Synalov zwischen Felslandschaft und Dorfgeschichte

Synalov verbindet eindrucksvolle Gneislandschaften mit einem bemerkenswerten Dorfkern und kulturhistorischen Spuren. Besonders charakteristisch sind die Synalovské kopaniny: Ihre oberen Hänge erstrecken sich vom Sýkoř südwärts in Richtung Synalov und liegen auf Höhen von 554 bis 672 m. Freiliegende Gneisblöcke bilden dort einen der längsten Blockströme im Böhmisch-Mährischen Hochland.

Geschützte Landschaften rund um Synalov

Zu den markanten Naturzielen gehört Horní Židovka, ein geschütztes Naturdenkmal im Katastergebiet von Synalov. Der felsige Gneisrücken trägt bis zu 10 m hohe Frostklippen und macht die geologische Prägung der Umgebung unmittelbar sichtbar. Ebenfalls von Synalov in Richtung Lomnice erstreckt sich der felsige Rücken Klášterce.

Das Naturdenkmal Míchovec liegt in den Katastergebieten von Běleč und Synalov. Dort finden sich Frostklippen, durch Felsstürze entstandene Blockhalden, Nivationstrichter und Kluft-Höhlen. Eine andere Landschaftsform zeigt Pod Sýkořskou myslivnou: Das 25 ha große Naturschutzgebiet liegt im Katastergebiet von Synalov.

Im Tal des Besének zwischen Synalov und Strhaře liegt Pilský rybníček. Das geschützte System aus Teich und Mühlgraben ist Lebensraum seltener Wasserpflanzen und zugleich ein außergewöhnlicher Laichplatz für Amphibien. Damit stehen in der Umgebung sowohl trockene Felsformationen als auch ein wassergeprägter Lebensraum unter Schutz.

Burg, Dorfkern und regionale Geschichte

Die Ruine der Burg Osiky liegt größtenteils im Katastergebiet von Synalov und ist als Kulturdenkmal geschützt. Ein neuerer Fußweg erschließt das Gelände der Ruine. Im Ort selbst bildet die Okrouhlice einen besonderen historischen Mittelpunkt: Sie besteht aus sieben großen Bauernhöfen, die einen Kreis rund um den zentralen Dorfplatz bilden. Außerdem sind in Synalov Häuser ursprünglicher podhoráckischer Volksarchitektur erhalten.

Ein weiteres sichtbares Zeugnis der Ortsgeschichte ist die Kapelle Andělů strážných, die 1883 erbaut wurde. Die Verbindung aus geschützter Natur, ländlicher Baukultur und einem geschützten Kulturdenkmal macht Synalov zu einem Ziel, bei dem sich Landschaft und Geschichte nicht getrennt voneinander betrachten lassen.

Wege und wiederkehrende Veranstaltungen

Für die Orientierung in der Landschaft bietet sich der Lehrpfad Járy Cimrmana an. Er verläuft auf einer gelben touristischen Markierung von Lomnice u Tišnova bis zur Hütte unterhalb des Sýkoř. Eine Station am Wegweiser Pod Synalovem widmet sich Cimrmans Plostika. So verbindet der Weg die Bewegung durch die Landschaft mit einer thematischen Entdeckung entlang der Strecke.

Auch feste Termine prägen das Ortsleben. In Synalov findet jedes Jahr am ersten Sonntag im September die Wallfahrt Andělů strážných statt. Außerdem wird jedes Jahr das Pétanque-Turnier „O Synalovský pohár“ veranstaltet. Je nach Reisezeit können solche Termine einen zusätzlichen kulturellen oder geselligen Schwerpunkt geben, ohne dass die Naturziele der Umgebung in den Hintergrund treten.

Für die weitere Suche nach passenden Orten können Sie auch Stanoviště, Malešovice, Lukovany, Křižínkov, Loděnice, Vlasatice, Modřice und Pernštejnské Jestřabí ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Brno-Venkov.

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