Podmyče – Ortsgeschichte und Wege nahe dem Nationalpark Podyjí

Podmyče verbindet ländliche Landschaft, eine klar dokumentierte Ortsgeschichte und verschiedene Wege durch den tschechisch-österreichischen Grenzraum. Der Ort liegt an der Straße von Vranov nad Dyjí nach Šafov, in einem Tal und überwiegend in Agrarlandschaft. Zugleich sind die Wälder des Nationalparks Podyjí von Podmyče aus in östlicher Richtung über das benachbarte Vranov nad Dyjí nur wenige Kilometer entfernt. Die westliche Grenze des Nationalparks beginnt an der tschechisch-österreichischen Staatsgrenze südöstlich von Podmyče. Das Tal und die Agrarlandschaft prägen den unmittelbaren Ortsraum; östlich über Vranov nad Dyjí liegen die Wälder des Nationalparks Podyjí als deutlich anderer Landschaftsraum. Wer eine Unterkunft in Podmyče sucht, kann damit zwischen Ortsgeschichte, ruhiger Landschaft und verschiedenen Ausflugsrichtungen abwägen.

Ortsgeschichte und die Kapelle der hl. Margareta

Podmyče wurde erstmals am 28. September 1323 urkundlich erwähnt. Die Geschichte des Ortes ist dauerhaft mit seiner Zugehörigkeit zur Herrschaft Vranov verbunden. Eine sichtbare historische Besonderheit ist die Kapelle der hl. Margareta. Sie wurde 1721 erbaut und ist ein einschiffiger gemauerter Bau. Die Jahreszahl 1323 markiert dabei einen frühen Abschnitt der Ortsgeschichte; die Kapelle ergänzt ihn um ein konkretes Bauwerk. Damit bietet Podmyče neben den Landschaftseindrücken auch einen konkreten kulturgeschichtlichen Bezug direkt im Ort.

Zum örtlichen Brauchtum gehört das Posvícení. Es wird am ersten Samstag und Sonntag im Oktober gefeiert. Ein weiterer Teil der überlieferten Ortsgeschichte ist das Kalkbrennen, eine historische Tätigkeit der örtlichen Bevölkerung in Podmyče. Der Herbsttermin des Festes und die frühere Arbeit am Kalk stehen damit für unterschiedliche Formen örtlicher Überlieferung. Diese Hinweise ergänzen die Jahreszahl und das Bauwerk um Traditionen und frühere Arbeitsformen, die zur Geschichte des Ortes gehören.

Radfahren und Wandern mit unterschiedlichen Routenverläufen

Für die Orientierung auf dem Rad ist die Route Vranov–Hardegg besonders eindeutig beschrieben. Sie erreicht die Kreuzung in Richtung Podmyče, biegt vor dem Ort auf einen Feldweg ab und führt weiter nach Felling. Gekennzeichnet ist diese Radroute mit grünen Schildern, die eine weiße Blume tragen. Der Verlauf führt somit an Podmyče heran, ohne den Ort im beschriebenen Abschnitt als durchquerte Station auszuweisen.

Eine andere Perspektive bietet die sechsstündige Wanderroute „Poznejme naše sousedy“. Sie führt von Vranov nad Dyjí über Podmyče nach Felling und bindet den Ort damit ausdrücklich in eine längere Wanderverbindung ein. Bei der Radtour „Hrady a zámky česko-rakouského příhraničí“ ist der Verlauf wiederum anders: Die 53 km lange Strecke führt auf der Straße in Richtung Podmyče, durchquert den Ort jedoch nicht. An der Kreuzung verläuft sie mit einem kurzen Abstecher weiter nach Šafov. Diese Unterschiede sind für die Auswahl einer passenden Route wichtiger als eine bloße Aufzählung von Rad- und Wanderangeboten.

Bohutice, Džbánice, Jevisovice, Horní Dubňany, Žerůtky, Mašovice, Ctidružice und Břežany U Znojma.

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