Podbřežice – Kirche, Geotop und Ortsgeschichte

Podbřežice verbindet auf engem geografischem Raum sakrale Kunst, Erinnerungszeichen und eine geotouristische Sehenswürdigkeit. Wer eine Reise mit Kindern oder mehreren Generationen plant und dabei nicht nur eine Unterkunft, sondern auch konkrete Entdeckungen sucht, findet hier verschiedene Anknüpfungspunkte: eine pseudogotische Kirche mit bemerkenswerten historischen Objekten, Denkmäler im Ortsbild, einen Geotop südlich des Ortes und einen 900 m langen Abschnitt des Radwegs zwischen Komořany und Podbřežice.

Kirche St. Peter und Paul mit historischen Objekten

Die pseudogotische Kirche St. Peter und Paul in Podbřežice wurde am 14. Juni 1907 geweiht. Ihr jüngeres Baudatum steht dabei in Verbindung mit mehreren älteren Zeugnissen. In der Kirche befindet sich eine Glocke, die 1603 in Olomouc von Zachariáš Milner gegossen wurde. Damit gehört ein konkretes Objekt aus der frühen Neuzeit zur Ausstattung des Kirchenraums.

Ebenfalls in der Kirche ist heute ein Grabstein des Malers Ondřej aus dem Jahr 1599 zu sehen. Der Stein wurde von der ursprünglichen Kirche auf den Friedhof versetzt und befindet sich inzwischen in der Kirche St. Peter und Paul in Podbřežice. Für den Besuch ergibt sich daraus eine kleine, aber anschauliche Folge von Zeitspuren: die Weihe der heutigen Kirche, die ältere Glocke und der noch frühere Grabstein verweisen auf unterschiedliche Abschnitte der Ortsgeschichte.

Kreuze und Denkmäler im Ortsbild

Auch außerhalb des Kirchenraums begegnen Ihnen in Podbřežice weitere Erinnerungszeichen. Das gusseiserne Kreuz von Podbřežice wurde 1834 in den Eisenwerken von Blansko hergestellt. Es steht an der ehemaligen Kreuzung der Straße nach Komořany. Im Jahr 2012 wurde das Kreuz unter Aufsicht der Brünner Dienststelle des Nationalen Denkmalinstituts restauriert. Herkunft, früherer Standortbezug und Restaurierung geben dem Objekt eine klar dokumentierte Geschichte, ohne dass Sie es nur als allgemeines Wegzeichen betrachten müssen.

Die Kirchengemeinde erwarb die gusseiserne Statue des heiligen Johannes von Nepomuk im Jahr 1885. Heute steht die Statue vor der Kirche. Ebenfalls vor der Kirche befindet sich das Kriegerdenkmal „Pomník Obětem 1. a 2. světové války“ im Park auf dem Dorfplatz von Podbřežice. So liegen an einem öffentlichen Ortsbereich verschiedene Formen des Erinnerns nahe beieinander: eine Heiligenstatue, ein Kriegerdenkmal und die Kirche als historischer Bezugspunkt.

Geotop und Radwegabschnitt südlich und zwischen den Orten

Als Ergänzung zur Kulturgeschichte bietet sich der Geotop „Mechovkový útes“ an. Er liegt 1,5 km südlich von Podbřežice, gehört zum kleinflächigen Schutzgebiet „Stepní stráně u Komořan“ und ist als geotouristische Sehenswürdigkeit sowie als Exkursionsstandort ausgewiesen. Die konkrete Entfernung hilft Ihnen dabei, bei der Wahl einer Unterkunft zwischen einem kulturbezogenen Aufenthalt im Ort und einem Ausflug zu einem geschützten Landschaftsbereich abzuwägen.

Der Radwegabschnitt zwischen Komořany und Podbřežice ist als 900 m langer Abschnitt aus dem Jahr 2024 ausgewiesen.

Weitere Orte für Ihre Recherche

Wenn Sie Podbřežice mit weiteren Orten vergleichen möchten, finden Sie hier die nächsten Ziele: Zbýšov U Slavkova, Hlubočany, Bohdalice-Pavlovice, Studnice, Olšany, Medlovice, Tučapy und Bohaté Málkovice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Vyškov.

Unterkünfte in Podbřežice vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com