Korolupy entdecken

Korolupy liegt am rechten Ufer des Flusses Blatnice und verbindet dörfliche Kulturdenkmäler mit kleinen Entdeckungen in der Landschaft. Wenn Sie für Ihre Reise einen Ort suchen, an dem sich Architektur, Wasser, Wald und Radfahren zu unterschiedlichen Ausflugsideen verbinden lassen, bietet Korolupy mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte.

Dorfplatz, Kirche und sichtbare Ortsgeschichte

Ein guter Ausgangspunkt für die Ortsgeschichte ist der Dorfplatz. Dort steht bei der Kirche das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, das aus dem Jahr 1929 stammt. Auf dem Platz sind außerdem Überreste eines ehemaligen Steinbruchs für dunkles Gabbro sichtbar. Der historische Charakter dieses Ortes bleibt dabei deutlich: Es handelt sich um Spuren eines früheren Steinbruchs, nicht um einen heute beschriebenen Steinbruchbetrieb.

Die Pfarrkirche des heiligen Laurentius ist eine spätbarocke Kirche aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Seit 1958 ist sie als geschütztes Kulturdenkmal eingetragen; in der Kirche finden regelmäßig Gottesdienste statt.

Der Altán Korolupy bei Uherčice

Zu den markantesten Kulturzielen im Umfeld gehört der Altán Korolupy. Der gemauerte Parkpavillon liegt in einer landschaftlich gestalteten Parkanlage nordöstlich des Schlosses Uherčice. Sein Erscheinungsbild ist ungewöhnlich: Der spätbarocke Bau aus dem späten 18. Jahrhundert ist zentral, turmartig und unterkellert. Er steht in dominanter Landschaftslage an der Kreuzung langer Wege mit Baumalleen.

Auch seine ursprüngliche Funktion unterscheidet sich von einer gewöhnlichen Parkarchitektur. Der Altán Korolupy diente zunächst der Jagd und später der Meditation. Für Ihre Reiseplanung ist er deshalb besonders interessant, wenn Sie historische Bauwerke nicht nur als Fotomotive, sondern als Orte mit einer nachvollziehbaren Nutzungsgeschichte kennenlernen möchten.

Wasser, Wald und Radroute

Der Gemeindeteich wird zum Baden genutzt und ergänzt die kulturhistorischen Ziele um eine einfache Möglichkeit für einen Aufenthalt am Wasser. In den Wäldern rund um Korolupy bestehen Möglichkeiten zum Pilzesammeln. Diese beiden Angebote sprechen unterschiedliche Tagespläne an: Sie können den Ort über seine Baudenkmäler entdecken oder den Schwerpunkt auf Wasser und Wald legen.

Für eine Radtour bietet die Radroute Vranovsko eine gut erkennbare Orientierung. Sie ist in beiden Richtungen mit gelben Metallschildern ausgeschildert, die ein schwarz-weißes Logo von Burg und Schwert tragen. Die Route verläuft fast ausschließlich über wenig befahrene asphaltierte Straßen; nur an zwei Stellen wechselt sie auf Feldwege.

Kleine Sakralbauten und die Mühle

Neben der Kirche und dem Altán gehören mehrere kleinere Bauwerke zum Ortsbild. Die Kaple P.Marie Bolestné ist eine kleine Kapelle im späten Empire-Stil an der Straße nach Vysočany. An der Straße in Richtung Uherčice steht außerdem eine Kaplička, ein spätklassizistischer Bau aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Nischenkapelle am Waldrand ergänzt diese Folge kleiner Sakralbauten um einen Standort am Übergang zwischen Ort und Wald.

Westlich von Korolupy steht in einer Einzellage die erhaltene Mühle Korolupský mlýn. Zusammen mit den Kapellen, der Kirche und dem Pavillon entsteht so kein einzelnes Besichtigungsziel, sondern ein Bild verschiedener historischer Spuren, die an unterschiedlichen Stellen der Landschaft liegen.

Weitere Orte für Ihre Recherche

Wenn Sie Ihre Suche über Korolupy hinaus fortsetzen möchten, können Sie außerdem Kyjovice, Miroslav, Havraníky, Lukov, Hnanice, Vranovská Ves, Šafov und Velký Karlov in Ihre weitere Ortsrecherche aufnehmen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Znojmo.

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