Holštejn im Mährischen Karst – Höhlen, Burgreste und Wege
Höhlen, Felsen und Wege im Mährischen Karst
Holštejn liegt im nordöstlichen Teil des Landschaftsschutzgebiets Mährischer Karst. Der Ort ist von den Felsformationen des Naturschutzgebiets Bílá voda umgeben und verbindet auffällige Landschaftsformen mit einer langen Burggeschichte. Wenn Sie für Ihren Aufenthalt Natur, historische Spuren und aktive Erlebnisse miteinander verbinden möchten, finden Sie hier mehrere klar unterscheidbare Schwerpunkte.
Zu den markanten Naturerscheinungen gehört das Propadání Nová Rasovna. Dabei handelt es sich um einen aktiven, offenen Ponor der Bílá voda in Holštejn. Ein Ponor ist eine Stelle, an der ein Gewässer in den Untergrund verschwindet. Auch das Holštejnské údolí ist geologisch bemerkenswert: Es ist mit quartären fluviatilen Sedimenten gefüllt und gilt als geotouristisch interessantes Geotop. Die Holštejnská jeskyně ist ebenfalls ein geotouristisch interessantes Geotop.
Orientierung zwischen Tal, Höhle und Wanderwegen
Das Holštejnské údolí ist ohne Einschränkungen zugänglich; eine Zufahrt mit dem Auto ist bis auf 250 m möglich. Für die Holštejnská jeskyně gilt ebenfalls, dass sie ohne Einschränkungen zugänglich ist und eine Zufahrt mit dem Auto bis auf 250 m möglich ist.
Der markierte Weg von Holštejn führt westwärts nach Šošůvka und südwärts nach Ostrov u Macochy sowie weiter in andere Teile des Mährischen Karsts. Ein markierter Wanderweg führt außerdem an den Überresten der Burg Holštejn vorbei. So lässt sich die Ortsgeschichte in eine Wegstrecke durch die Landschaft einbeziehen, während die Richtung nach Ostrov u Macochy den Zugang zu weiteren Teilen des Mährischen Karsts beschreibt.
Burg Holštejn und die Geschichte von Lidomorna
Die erste belegte schriftliche Erwähnung der Burg Holštejn stammt aus dem Jahr 1268. Gegründet wurde die Burg im 13. Jahrhundert von Hartman von Ceblovice. Heute verweisen die Überreste der Burg auf diese mittelalterliche Vergangenheit. Eine besondere historische Spur ist die Höhle Lidomorna, die in früheren Zeiten als Gefängnis oder eher als Hungerkerker genutzt wurde. Die vorsichtige Formulierung gehört dabei zur überlieferten Beschreibung dieses Ortes.
Klettern mit unterschiedlichen Zeiträumen
Holštejn bietet auch konkrete Unterschiede bei den dokumentierten Kletterbereichen. An der Holštejnská jeskyně ist das Klettern ganzjährig erlaubt; der Abstieg erfolgt durch Abseilen. Dasselbe gilt für den Klettersektor Vaňousovy díry: Auch dort ist das Klettern ganzjährig erlaubt, und der Abstieg erfolgt durch Abseilen.
Am Klettersektor V Buči ist das Klettern dagegen vom 1. Juli bis zum 31. Dezember erlaubt. Auch hier erfolgt der Abstieg durch Abseilen. Wenn Sie einen Aufenthalt nach dem gewünschten Kletterbereich planen, ist dieser zeitliche Unterschied ein konkreter Punkt, den Sie bei Ihrer Auswahl berücksichtigen können. Eine Ausflugsroute durch den Mährischen Karst führt durch die Klettergebiete von Holštejn. Von Holštejn führt die Ausflugsroute entlang des Flusses weiter nach Baldovec.
Weitere Besonderheiten in der Umgebung
In der näheren Umgebung von Holštejn liegt der aufgegebene Wandsteinbruch Malá Dohoda etwa 1 km südwestlich des Ortes an der Straße Holštejn–Sloup. Der ungefähre Abstand und die angegebene Lage machen ihn zu einem eigenständigen Orientierungspunkt neben den Höhlen, dem Tal und den Burgresten.
Weitere Orte im selben Bereich: Obora, Valchov, Skrchov, Olešnice Na Moravě, Dolní Lhota, Němčice, Ludíkov und Býkovice.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Blansko.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com