Grešlové Mýto
Grešlové Mýto ist ein Ziel für Reisende, die Geschichte nicht nur in einem einzelnen Bauwerk suchen. An der Jevišovka treffen eine spätbarocke Straßenbrücke, das Ensemble Na Staré Poště, die Fundstelle Mírovec und ein gelb markierter Wanderweg aufeinander. Für Familien, die unterschiedliche Interessen verbinden möchten, ergibt sich daraus eine vielseitige Auswahl zwischen Kultur, historischer Einordnung und Bewegung in der Landschaft.
Brücke und Kulturdenkmal an der Jevišovka
Die spätbarocke Straßenbrücke über die Jevišovka wurde 1766 an der historischen Verbindung zwischen Znojmo und Jihlava errichtet. Ihre Lage verweist damit auf eine ältere Verkehrsverbindung, während die Brücke selbst als geschütztes Kulturdenkmal erhalten ist. Auf der Straßenbrücke befindet sich außerdem eine spätbarocke Statue des heiligen Nikolaus. Wer sich für historische Bauwerke und sakrale Kunst interessiert, findet hier mehrere konkrete Details an einem einzigen Ort: Bauzeit, Verkehrsverbindung, Denkmalschutz und die Statue gehören zu derselben Brücke.
Na Staré Poště und die Geschichte der Postkutschen
Zum Ensemble Na Staré Poště gehört neben der barocken Brücke eine Poststation für Postkutschen. Im Innenhof befindet sich eine offene hölzerne Wagenremise auf vier gemauerten Pfeilern. Das Ensemble Na Staré Poště gehört zu einem spätbarocken und klassizistischen Gebäudeensemble; an einem Giebel ist die Jahreszahl 1808 angegeben. Für die Reiseplanung ist dieser Ort besonders interessant, wenn Sie historische Architektur nicht nur anhand einer einzelnen Fassade betrachten möchten, sondern verschiedene Elemente eines Gebäudeensembles miteinander vergleichen wollen.
Mírovec: Wallburg und frühe Besiedlung
Einen älteren historischen Akzent setzt die Wallburg Mírovec. Sie liegt auf einem markanten Sporn über dem Fluss Jevišovka. Die Fundstelle war im Äneolithikum und in der älteren Bronzezeit besiedelt. Damit reicht die dokumentierte Geschichte dieses Ortes weit über die spätbarocke Prägung der Brücke und von Na Staré Poště hinaus. Für interessierte Familien bietet Mírovec einen anderen Zugang zur Ortsgeschichte: Nicht ein Gebäude aus der Neuzeit, sondern eine Wallburg und eine archäologische Fundstelle stehen im Mittelpunkt.
Wanderweg ab dem Bahnhof
Auch für eine aktive Tagesplanung gibt es einen klar beschriebenen Ausgangspunkt. Der gelb markierte Wanderweg beginnt und endet am Bahnhof Grešlové Mýto. Er führt über Boskovštejn und durch den Černý les, um den Stausee Jevišovka herum, nach Jevišovice. Der Bahnhof ist damit zugleich Start- und Endpunkt des Wanderwegs. Das erleichtert die Orientierung bei der Auswahl des gewünschten Tagesprogramms, ohne dass Entfernungen oder Gehzeiten vorausgesetzt werden müssen.
Nördlich von Grešlové Mýto liegt außerdem eine Gruppe von drei Teichen; der größte heißt Mírovec. Neben dem Flussraum und dem Stausee gehört damit auch eine Teichlandschaft zum beschriebenen Umfeld. Bei der Suche nach einem Hotel oder einer anderen Unterkunft in Grešlové Mýto können Sie Ihren Schwerpunkt deshalb an der geplanten Reise ausrichten: Die Brücke und Na Staré Poště stehen für Kulturgeschichte, Mírovec für Wallburg und frühe Besiedlung, der Bahnhof für den beschriebenen Wanderweg und die Teichgruppe für eine weitere Landschaftsperspektive.
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