Doubravice nad Svitavou entdecken

Doubravice nad Svitavou verbindet historische Zeugnisse mit einer markanten Lage an regionalen Radverbindungen. Zwischen der Ruine der Burg Doubravice, barocken Bauwerken und dem Fluss Svitava entsteht ein Reiseziel, das sich besonders für alle eignet, die Kultur und aktive Entdeckungen miteinander verbinden möchten.

Radwege mit einem gemeinsamen Ausgangspunkt

Für Radfahrer ist der Stadtplatz ein wichtiger Orientierungspunkt: Die Radroute 5202 führt durch Doubravice nad Svitavou und kreuzt sich dort mit der Radroute 5204. Diese zweite Route kommt über den Ortsteil Klemov nach Doubravice nad Svitavou und führt vom Stadtplatz weiter in Richtung Kuničky. Damit lassen sich zwei dokumentierte Streckenverläufe an einem Ort nachvollziehen, ohne dass sie zu einer einzigen Route zusammengefasst werden müssen.

Burgruine und Spuren des Mittelalters

Oberhalb des Tals des Bachs Nešůrky liegt die Ruine der Burg Doubravice, etwa 1,5 km von Doubravice nad Svitavou entfernt. Die Burg wurde im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts erbaut und war 1528 bereits verlassen. Ihre Geschichte steht damit für einen langen Zeitraum mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Ortsgeschichte. Wer sich für historische Anlagen interessiert, findet hier einen eigenständigen Schwerpunkt neben den Denkmälern im Ort.

Barocke Bauwerke und kleine Denkmäler

Die Anlage der Kirche St. Johannes des Täufers umfasst die Kirche selbst und die gegenüber in nordöstlicher Richtung stehende Statue des heiligen Johannes Nepomuk. Der barocke Bau stammt aus dem Jahr 1717 und wurde nach dem Brand von 1760 vollständig umgebaut. Zur Anlage gehört außerdem eine barocke Leichenhalle, die in die Friedhofsmauer eingebaut ist. Diese Verbindung aus Kirchenbau, Statue und Friedhofsmauer macht die Anlage zu einem besonders vielschichtigen historischen Ort.

Im südlichen Teil des Stadtplatzes steht die steinerne Skulptur des heiligen Sebastian in einer Balustradenumfriedung. Die eingemeißelte Jahreszahl 1713 verleiht dem Werk eine klar datierte historische Dimension. Ein weiteres markantes Zeugnis ist das barocke Kreuz am Ortsausgang in Richtung Boskovice. Es trägt die Jahreszahl 1799 und gilt als bedeutendes Denkmal von lokaler Bedeutung.

Am südlichen Ortsrand, nahe dem Friedhof und auf der rechten südlichen Straßenseite in Richtung Rájec, steht ein etwa 2 Meter hoher, gemauerter und verputzter Bildstock. Unter der Bezeichnung Boží muka ist dieser Bildstock mit barocker Formensprache bereits in Karten der ersten militärischen Landesaufnahme verzeichnet. Er gilt als wichtiges raumbildendes Element und als Zeugnis volkstümlicher Frömmigkeit in Doubravice nad Svitavou.

Tradition und Technik an der Svitava

Das jährliche Aufstellen des Maibaums findet auf dem Svobody-Platz statt. Organisiert wird es gemeinsam von der Freiwilligen Feuerwehr in Doubravice nad Svitavou und dem Městys Doubravice nad Svitavou. Der Maibaum wird dabei ohne mechanische Hilfsmittel aufgestellt – eine überlieferte Form des gemeinschaftlichen Brauchs, die den Svobody-Platz mit lokaler Tradition verbindet.

An der Svitava befindet sich außerdem ein bis heute funktionierendes Wehr. Das technische Bauwerk dient der Regulierung des Flusses und der Erzeugung elektrischer Energie. So stehen in Doubravice nad Svitavou nicht nur sakrale und mittelalterliche Denkmäler im Mittelpunkt, sondern auch ein weiterhin genutztes Zeugnis der technischen Ortsgeschichte. Für die Anreise verfügt der Ort über einen Bahnhaltepunkt an der Strecke Brno–Česká Třebová.

Für die weitere Reiseplanung finden Sie außerdem Drnovice U Lysic, Valchov, Kozárov, Obora, Crhov, Okrouhlá, Nýrov und Rájec-Jestřebí.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Blansko.

Unterkünfte in Doubravice Nad Svitavou vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com