Adamov U Brna: Kulturdenkmäler und Wege

Adamov U Brna verbindet bedeutende Kulturdenkmäler mit einem Aussichtspunkt oberhalb der Stadt und konkreten Wegen durch die Umgebung. In Adamov stehen der neugotische Kostel svaté Barbory und der dort bewahrte Světelský oltář im Mittelpunkt. Oberhalb der Stadt liegt auf dem Špičák die Alexandrova rozhledna. Im Křtinský-Tal ergänzt Františčina huť (Stará huť) das Bild um ein Denkmal der Eisenverhüttung. Dadurch können Sie kulturelle Besichtigungen, einen Aussichtspunkt und eine Radroute nach unterschiedlichen Interessen ordnen.

Kostel svaté Barbory und der Světelský oltář

Der Kostel svaté Barbory wurde in Adamov von 1855 bis 1857 nach einem Entwurf des Wiener Architekten Josef Kieser erbaut. Die neugotische Kirche ist 26 Meter lang und 10 Meter breit. Für die Baugeschichte ist außerdem das Jahr 1857 wichtig: Damals wurde der Světelský oltář der neu erbauten Kirche in Adamov geschenkt.

Der Mittelteil des Světelský oltář, der sich heute in der Kirche von Adamov befindet, zeigt die Himmelfahrt der Jungfrau Maria. Das Werk besitzt auch einen ausdrücklich festgehaltenen Denkmalstatus: Die Regierung der Tschechischen Republik erklärte den Světelský oltář am 8. Februar 2010 zum nationalen Kulturdenkmal der Tschechischen Republik.

Alexandrova rozhledna oberhalb von Adamov

Die 15 Meter hohe steinerne Alexandrova rozhledna ersetzte 1887 auf dem Špičák oberhalb von Adamov einen hölzernen Aussichtspavillon. Von dort bietet sich ein Blick auf das Tal der Svitava und die weitere Umgebung. Der Aussichtspunkt bringt damit eine andere Art von Aufenthaltserlebnis als die Kirche: Im Vordergrund stehen Höhe, Landschaftsblick und der Weg zum Ziel.

Der bequemste Zugang zur Alexandrova rozhledna von Adamov führt von Sedmi dubů über den grün markierten Wanderweg.

Františčina huť und die Wege im Křtinský-Tal

Im westlichen Teil des Křtinský-Tals liegt Františčina huť (Stará huť). Das Bauwerk ist ein Kulturdenkmal aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Zugleich gilt Františčina huť als der älteste Hochofen in Mitteleuropa und als einer der am besten erhaltenen. Der Ort steht damit für ein anderes Kapitel regionaler Geschichte als der Světelský oltář: Nicht sakrale Kunst und Kirchenbau, sondern die Entwicklung der Eisenverhüttung prägt diesen Besuchspunkt.

Das Areal wird gelegentlich für experimentelle und demonstrative Schmelzen in Repliken slawischer Eisenöfen genutzt. Wenn Sie sich für historische Techniken und anschauliche Vorführungen interessieren, ist dieser gelegentliche Nutzungsaspekt ein eigenständiger Grund, die Entwicklung des Areals weiterzuverfolgen. Für Radfahrer führt die Radroute 5077 durch das Křtinský-Tal nach Josefov und weiter nach Jedovnice.

Praktische Orientierung für die Standortwahl

Für einen Aufenthalt mit Schwerpunkt auf Kostel svaté Barbory und Alexandrova rozhledna ist Adamov der relevante Ortsbezug. Vom Bahnhof Adamov führt ein etwa 15-minütiger Fußweg zur Kirche über die gelb markierte Route und die Straße Osvobození. Die Angabe bleibt eine ungefähre Zeit, bietet aber eine konkrete Orientierung für die Ankunft mit der Bahn.

Für die weitere Suche können Sie außerdem Knínice U Boskovic, Chrudichromy, Bedřichov U Lysic, Těchov, Ústup, Cetkovice, Kunštát und Křetín betrachten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Blansko.

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