Olešná entdecken: Moldau, Orlík-Stausee und Kultur

Olešná ist ein Ort, dessen Landschaft durch Wasser und Tal geprägt ist. Die Moldau bildet die westliche Grenze des Gemeindegebiets; betroffen ist das rechte Ufer bei Flusskilometer 183,4–185,5. Olešná entwickelte sich in einem Tal rund um den Velký potok und am Ufer der Moldau. Der kleine Wasserlauf fließt durch den bebauten Bereich. Wenn Sie eine Unterkunft auswählen, können Sie Olešná deshalb als Ziel für eine Reise betrachten, die Landschaft, Wege und Kulturorte miteinander verbindet, ohne die einzelnen Ziele geografisch gleichzusetzen.

Wasserlandschaft und Wege rund um Olešná

Im Gebiet von Olešná verlaufen bestehende Wander- und Radwege entlang der Ufer des Orlík-Stausees. Die Moldau und der Orlík-Stausee gelten als zentrales Potenzial für die Erholungsnutzung des Gebiets. Der Orlík-Stausee in der weiteren Umgebung zieht besonders Interessierte an Wassersport und Segeln an. Im Ort gehört das Sportareal Skalica mit Sportplätzen, Courts und einem Kinderspielplatz zu den Einrichtungen. So können Sie bei der Planung zwischen Uferwegen, Wassersportthemen und einem lokalen Sportangebot unterscheiden. Zu den traditionellen Veranstaltungen in Olešná zählten früher unter anderem das Verbrennen von Hexen, das Aufstellen des Maibaums, sommerliche Sporttage, Veranstaltungen für Kinder, Angelveranstaltungen und Treffen ehemaliger Einwohner.

Brücken als sichtbare Orientierungspunkte

In der näheren Umgebung von Olešná überspannt die Podolský Bridge die Moldau an der Straße Písek–Tábor. Sie wurde 1939–1943 errichtet und ist 510 Meter lang. Olešná besitzt außerdem eine denkmalgeschützte Brücke über den Velký potok. Damit stehen eine Brücke an einer Verkehrsstraße und ein denkmalgeschütztes Bauwerk im Ort für zwei unterschiedliche historische Anknüpfungspunkte.

Kirchen, Aussicht und Geschichte

Auch die Umgebung von Chřešťovice verbindet Wasser und Geschichte. Dort steht die Kirche Johannes des Täufers aus dem 14. Jahrhundert am linken Ufer der Moldau. Die Kirche wurde in der Vergangenheit von Olešná aus über eine Fähre über die Moldau erreicht; die Fährverbindung ist damit als historische Verbindung zu verstehen. In der näheren Umgebung wurde außerdem die Eisenbahnbrücke bei Červená nad Vltavou 1886–1889 errichtet; sie ist 253 Meter lang.

Der Aussichtspunkt Skály liegt etwa 1 Kilometer südlich von Olešná und bietet Ausblicke auf die Moldau im Orlík-Stausee. Der Berg Tábor (Burkovák) liegt 5 Kilometer südöstlich von Olešná und gilt als keltische Kultstätte sowie als bronzezeitliche und hallstattzeitliche Begräbnisstätte. Die Kirche des heiligen Bartholomäus stammt aus dem Jahr 1190 und wurde 1960 wegen des Baus des Orlík-Stausees oberhalb der Überschwemmungsgrenze versetzt.

Durch das Gebiet verläuft die touristische Route Písecká Smoleč–Strouhy–Podolsko und erschließt die attraktivsten Orte mit Natursehenswürdigkeiten. Für den Vergleich weiterer Orte können Sie auch Kovářov, Vojníkov, Podolí I, Cizova, Bernartice U Milevska, Nerestce, Oslov und Paseky aufrufen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Písek.

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