Kestřany – Festungen, Otava und Radwege

Kestřany zwischen Festungen, Schloss und Otava

Kestřany verbindet ein historisches Ortsbild mit Wegen durch die Landschaft an der Otava. Besonders prägend ist das historische Ensemble aus zwei gut erhaltenen mittelalterlichen Festungen und einem Schloss. Dazu kommen markierte Wanderwege, eine 24 Kilometer lange Radtour und die Tradition der Goldwaschwettbewerbe. Damit bietet der Ort unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise, bei der Kultur, Bewegung und Landschaft miteinander verbunden werden können.

Historische Mitte mit Kirchen und Kapellen

Im Zentrum von Kestřany steht die Kirche sv. Kateřiny nahe dem Schloss und den beiden Festungen. Die Kirche liegt gegenüber dem Schloss; die beiden Festungen befinden sich etwa 100 Meter von ihr entfernt. Ihr kreuzförmiger Grundriss ist ein markantes architektonisches Detail. Ebenfalls im Zentrum befindet sich die Kapelle „sv. Jana Nepomuckého“, die als bedeutendes architektonisches und städtebauliches Element des Ortes gilt.

Weitere kleine Bauwerke ergänzen das Ortsbild. Die Kapelle „Kalvárie“ liegt im Süden von Kestřany nahe der Otava und ist ein geschütztes architektonisches und städtebauliches Merkmal. An einer Straßenkreuzung im Süden steht die geschützte, weithin sichtbare Nischenkapelle „sv. Floriána“. Nordwestlich von Kestřany, an der Feldstraße nach Nové Kestřany, befindet sich der geschützte Bildstock „boží muka“, der ein bedeutendes landschaftsprägendes Element ist.

Festungen, Park und Goldwaschen

Rund um die Festungen können Sie neu angelegte Weinberge und einen ruhigen Park entdecken. Zur Unteren Festung gehört ein massiver Steinturm. Für die Planung eines Besuchs ist wichtig, dass die Untere Festung derzeit für die Öffentlichkeit geschlossen ist. Die gelb und blau markierten Wanderwege verlaufen rund um das Areal der beiden Festungen und des Schlosses.

Auch die Landschaft an der Otava besitzt ein eigenständiges Profil. In der näheren Umgebung von Kestřany umfasst der Goldwäschereikomplex am rechten Ufer der Otava zwischen Strakonice und Kestřany einen erhaltenen Bereich von Abraumhügeln. Dieser Bereich ist 600 Meter lang und 50 bis 150 Meter breit. Kestřany ist außerdem ein traditioneller Veranstaltungsort für die jährlichen Goldwaschwettbewerbe an der Otava. Der Velký Potoční rybník ist heute ein Naturdenkmal.

Die Radroute 1045 führt nach Kestřany. Die 24 Kilometer lange Radtour „Povodím Otavy“ verläuft von Strakonice über Hajská, Štěkeň und Kestřany nach Písek. Die unterschiedlichen Streckenlängen geben Ihnen eine konkrete Orientierung, wenn Sie Kulturorte und Landschaft auf einer Tour verbinden möchten. Der nächstgelegene Bahnhof ist Sudoměř u Písku; von dort führt ein Fußweg über den blau markierten Wanderweg nach Kestřany.

Bei der Suche nach einer Unterkunft in Kestřany bietet die Ortsmitte einen klaren Orientierungspunkt, weil sich dort die Kirche, das Schloss und die beiden Festungen in engem räumlichem Bezug befinden. Für weitere Vergleiche innerhalb desselben Suchumfelds können Sie auch Probulov, Nevězice, Rakovice, Cervena, Pametice U Pisku, Protivin, Podolí I und Zbelítov einbeziehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Písek.

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