Jinočany zwischen Ortsgeschichte, Teichen und Wanderwegen

Jinočany zwischen Ortsgeschichte, Teichen und Wanderwegen

Jinočany verbindet Ortsgeschichte, Wasserlandschaft und einen weit reichenden Wanderweg. Zwischen Kapelle, Flurkreuz, Teichen und historischen Spuren entsteht ein vielseitiges Bild des Ortes. Wer Jinočany erkundet, kann den Ortskern, die Wasserstellen und den Wegverlauf als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten. Der Besuch bei Kapelle und Flurkreuz setzt andere Akzente als die sommerliche Zeit am Mirešák-Teich oder die Beschäftigung mit einer langen Wanderstrecke. So verbindet sich die Ortsgeschichte mit konkreten Landschafts- und Bewegungsthemen.

Kapelle, Flurkreuz und lokale Geschichte

Im Ortszentrum steht neben der Kapelle der Jinočanský kříž. Das steinerne Flurkreuz besteht aus Lochkover Marmor und orthocerem Kalkstein. Es stammt aus dem Jahr 1862 und wurde wahrscheinlich von einem örtlichen Steinmetz geschaffen. Von einer belebten Kreuzung wurde es an einen ruhigen Ort neben der Kapelle versetzt. Sein heutiger Standort verbindet damit Ortsmitte und ein Zeugnis der lokalen Geschichte.

Die Jinočanská kaplička wurde 1903 überwiegend als Zweckbau und nicht als religiöses Gebäude errichtet. Sie sollte vor allem dem ein Jahr zuvor gegründeten Feuerwehrverein als Feuerwache dienen und entstand zugleich als Feuerwehr-Glockenturm. Ab 2007 wurde sie wieder für Trauungen, die Begrüßung neuer Bürger und andere festliche Anlässe genutzt. Ihre Geschichte umfasst damit praktische Aufgaben und spätere gemeinschaftliche Feiern.

Auch das Bergwerk Škroby gehört zur Ortsgeschichte; es lag südwestlich von Jinočany. Der frühere Standort liegt außerhalb des Ortszentrums und ergänzt die Geschichte Jinočanys um einen Bezug zur südwestlichen Umgebung.

Teiche und sommerliche Möglichkeiten

Der Mirešický rybník, auch Malý rybník, dient als Mehrzweckteich beziehungsweise Mehrzweckbecken. Am Mirešák-Teich beim Gut Mirešice wird Fischfang betrieben. Im Sommer besteht dort außerdem die Möglichkeit zum Baden.

Wandern auf der Vintířova stezka

Die Vintířova stezka führt durch Jinočany zum verlassenen Dorf Krteň. Anschließend verläuft sie auf der erneuerten Krteňská cesta weiter in Richtung Stodůlky und Řepy. Der neue Abschnitt der Vintířova stezka ist 136 Kilometer lang und kann in sechs Etappen aufgeteilt werden. Die Etappenstruktur hilft, die lange Strecke in einzelne Abschnitte zu gliedern und die Wanderung als längeres Projekt zu planen.

Ein spiritueller Bezugspunkt ist das Břevnov-Kloster. Dort soll der heilige Gunther begraben sein; außerdem befindet sich dort sein symbolisches Grabmal. Der Bezugspunkt ergänzt die Ortsgeschichte und Landschaft um eine religiöse Facette.

Anreise nach Jinočany

Jinočany sind mit den Buslinien 309 und 310 ab Zličín sowie mit der Linie 352 ab Luka erreichbar. Zusätzlich gelangen Sie mit dem Zug vom Bahnhof Smíchovské nádraží in Richtung Beroun dorthin.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Úhonice, Prŭhonice, Cernolice, Pikovice, Roblín, Velké Přílepy, Jesenice und Všenory.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Praha-Západ.

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