Luženičky entdecken

Luženičky liegt in der Landschaft rund um Baldov. Hier treffen regionale Geschichte und historische Bauwerke aufeinander.

Baldov zu Fuß und mit dem Fahrrad

Der Skulpturenweg auf Baldov entstand 2013 im Rahmen des Bildhauersymposiums Tusta Sculpta. Sein Verlauf beginnt hinter Domažlice in Richtung Luženičky und führt entlang einer grün markierten Wanderstrecke. Die Verbindung von Landschaft und Kunst ist damit unmittelbar an den Weg gebunden: Die Skulpturen stehen nicht als einzelne Stationen ohne Zusammenhang, sondern gehören zu einer Strecke, die von Domažlice in Richtung Luženičky führt.

Für eine Radtour bietet sich der 15 Kilometer lange Baldov-Rundweg an. Er erreicht den Wegweiserpunkt oberhalb von Luženičky und schließt dort an den Radweg Nr. 3 in Richtung Domažlice an. Der Rundweg verläuft durch hügeliges Gelände und teilweise über Waldwege. Der Skulpturenweg ist eine grün markierte Wanderstrecke; der Baldov-Rundweg führt als Radroute durch hügeliges Gelände und teilweise über Waldwege.

Auf dem Baldovské návrší liegt außerdem das Denkmal für den Hussitensieg im Katastergebiet der Gemeinde Luženičky. Von dort ist es über einen gelb markierten Wanderweg oder eine Zufahrtsstraße erreichbar. Gemeinsam mit der dortigen Kapelle der Heiligsten Dreifaltigkeit eröffnet sich vom Denkmal und von der Kapelle ein halbkreisförmiger Ausblick.

Kapellen und Geschichte auf dem Baldovské návrší

Die Kapelle auf dem Baldovské návrší ist ein barocker sechseckiger Bau, der der Heiligsten Dreifaltigkeit geweiht und im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Ihre Form und Widmung geben dem Aussichtspunkt einen deutlich kulturellen Charakter. Zugleich erinnert der Ort an ein Ereignis aus dem Jahr 1431: Auf dem Baldovské návrší kam es zu einem Zusammenstoß zwischen Hussiten und Kreuzfahrern. Das Denkmal für den Hussitensieg und die Kapelle stehen damit für zwei verschiedene Ebenen desselben Ortes – die Erinnerung an ein historisches Ereignis und die sakrale Architektur des 18. Jahrhunderts.

Auch in Luženičky selbst finden sich historische Bezugspunkte. Neben der Kapelle des heiligen Antonius steht ein Gedenkkreuz aus dem Jahr 1939. Es handelt sich um ein eigenständiges Erinnerungszeichen im unmittelbaren Umfeld der Kapelle und nicht um einen Teil der barocken Kapelle auf dem Baldovské návrší.

Historische Gehöfte im Ort

Zum baulichen Charakter von Luženičky gehören außerdem zwei näher bezeichnete Anwesen. Das Gehöft Nr. 7 gilt als wertvolles Gebäude. Zu seinen Besonderheiten zählen ein Tor mit Sturz und ein auf 1930 datiertes mehrgeschossiges Wohnhaus. Im Gehöft Nr. 5, das zu den ältesten Anwesen der Gemeinde gehört, ist ein alter hölzerner Taubenschlag erhalten. Solche Details lenken den Blick weg von einzelnen Großsehenswürdigkeiten und hin zu den Gebäuden, an denen sich die örtliche Geschichte im Ortsbild ablesen lässt.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Domažlice.

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