Hradešice entdecken

Hradešice ist ein Ziel für Reisende, die Kultur, Landschaft und Radfahren miteinander verbinden möchten. Der Ort vereint eine seit dem Mittelalter belegte Pfarrkirche, weitere sakrale Stätten, zwei Naturparkbezüge und zwei ausgeschilderte Radrouten. Für Familien, die während eines Aufenthalts unterschiedliche Interessen zusammenbringen möchten, entsteht so ein abwechslungsreicher Rahmen zwischen Ortsgeschichte und Landschaftserkundung.

Sakrale Bauwerke und Ortsgeschichte

Im Mittelpunkt der lokalen Kulturgeschichte steht die heutige Kirche Proměnění Páně in Hradešice. Sie ist ein spätbarocker Bau aus dem Jahr 1772. Gleichzeitig ist die Kirche seit 1360 als Pfarrkirche belegt. Diese beiden Zeitangaben zeigen die Verbindung zwischen einer älteren religiösen Tradition und dem heutigen Bau. Am ursprünglichen Gewölbe bewahrt die Kirche außerdem Reste gotischer Fresken. Damit besitzt der Innenraum ein historisches Detail, das über die sichtbare Architektur des spätbarocken Gebäudes hinausweist.

Zur sakralen Orientierung in Hradešice gehört auch die Kapelle des heiligen Antonius von Padua. Sie zählt zu den sakralen und Wallfahrtsstätten der Diözese České Budějovice. Eine weitere Kapelle ist dem heiligen Johannes von Nepomuk gewidmet und stammt aus dem Jahr 1882. Wer sich für kleinere religiöse Bauwerke interessiert, findet hier daher mehrere unterschiedliche Bezüge: die lange Pfarrkirchengeschichte, gotische Ausstattungsreste, eine in der Diözese verzeichnete Wallfahrtsstätte und eine Kapelle aus dem 19. Jahrhundert.

Auch die Ortsgeschichte bewahrt eine ungewöhnliche kulinarische Episode. Im ehemaligen Gasthaus U Panušků führte der Gastwirt Karel Panuška 1880 als Erster in Böhmen die Herstellung von ungarischer Salami ein. Die Bezeichnung ehemaliges Gasthaus ist dabei wesentlich: Es handelt sich um einen historischen Bezug und nicht um eine Aussage über ein heutiges gastronomisches Angebot.

Naturparklandschaft und zwei Radverbindungen

Ein großer Teil des Gemeindegebiets von Hradešice liegt im Naturpark Horažďovická pahorkatina. Zusätzlich reicht der Naturpark Budětice am Rand in den südlichen Teil des Gemeindegebiets hinein. Für die Wahl der eigenen Ausflugsrichtung ist diese Unterscheidung hilfreich: Der eine Naturpark prägt einen großen Teil des Gemeindegebiets, während der andere nur am Rand in den südlichen Bereich hineinreicht.

Durch das Gemeindegebiet verläuft die Radroute 2075 auf der Strecke Budětice–Černíč–Hradešice–Smrkovec–Břežany. Eine andere Linienführung bietet die Radroute 2077: Sie kommt von Otěšín über Hradešice und führt in Richtung Malý Bor. Dabei nutzt sie örtliche sowie zweckgebundene Wege. Die beiden Routen unterscheiden sich bei den Ausgangs- und Zielrichtungen sowie bei der Wegeführung. Das macht Hradešice für eine Reiseplanung interessant, bei der Landschaft und Radfahren neben dem Kulturprogramm ihren eigenen Platz erhalten sollen.

Hradešice als Standort für Ihre Suche

Hradešice liegt an der Straße Nr. 22 auf der Strecke Horažďovice–Klatovy. Wenn Sie eine Unterkunft in Hradešice prüfen, wählen Sie damit einen Standort, dessen Besonderheiten in der Verbindung von Sakralkultur, Naturparklandschaft und Radwegen liegen. Für die weitere Orientierung in derselben Ortsauswahl finden Sie außerdem Javor, Rozparalka, Kochanov, Horažďovice, Dlažov, Kejnice, Bukovník und Kocourov.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Klatovy.

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