Tri Bubny – Kirche, Wallanlagen und Radwege
Tri Bubny verbindet eine markante Hügellage, eine früh erwähnte Kirche, Spuren militärischer Geschichte und zwei markierte Radwege. Wer für einen Aufenthalt in Tschechien einen Ort mit konkreten kulturellen und landschaftlichen Anknüpfungspunkten sucht, findet hier unterschiedliche Themen für die eigene Reiseplanung: Aussicht und Ortsgeschichte, archäologische Spuren oder eine Erkundung mit dem Fahrrad.
Hügel und Aussicht auf die Železné hory
Auf der Nordseite der Gemeinde erhebt sich der Hügel Tři Bubny. Von der Siedlung Tři Bubny bietet sich ein eindrucksvoller Ausblick auf die Železné hory.
Die Kirche St. Georg als historischer Mittelpunkt
Auf dem Hügel Tři Bubny blickt die gotische Friedhofskirche St. Georg aus 302 m Höhe über dem Meeresspiegel herab. Ihre Geschichte reicht weit zurück: Erstmals wurde die Kirche im Jahr 1349 urkundlich erwähnt. Die Verbindung aus gotischem Bau, Friedhofskirche und erhöhter Lage macht sie zu einem besonders anschaulichen Bezugspunkt für die Beschäftigung mit Tri Bubny. Wer mit Kindern reist, kann den Ort dabei über sichtbare Baugeschichte und die Lage auf dem Hügel erschließen, ohne dass mehrere unterschiedliche Sehenswürdigkeiten vorausgesetzt werden.
Wallanlagen, Bastion und archäologische Spuren
Die Wallanlagen von Tři Bubny wurden 1778 errichtet, um die Siedlung und die Kirche auf dem Hügel gegen preußische Truppen zu verteidigen. Erhalten ist der östliche Teil der Wallanlagen; 1923 wurde er zum Natur- und historischen Denkmal erklärt. Etwa 500 m südsüdwestlich der Kirche St. Georg ist außerdem ein Bastionstorso teilweise erhalten. Er liegt westlich der Straße III/3583 nach Orel und ist vollständig von dichtem Gehölz verborgen. Die genaue Lage und der eingeschränkte sichtbare Charakter dieses Befunds gehören zu den Besonderheiten der Ortsgeschichte, sollten aber nicht mit einem frei zugänglichen Ausflugsziel gleichgesetzt werden.
Auch über den einzelnen Befund hinaus ist Tři Bubny als bedeutende archäologische Fundstelle der Kategorie ÚAN I verzeichnet. Das macht den Ort für Reisende interessant, die nicht nur repräsentative Gebäude, sondern auch weniger unmittelbar sichtbare historische Spuren in ihre Entdeckung einbeziehen möchten.
Ortsname und historische Verkehrswege
Der Name Tři Bubny bezeichnete ursprünglich einen Gasthof. Auf Müllers Karte des Königreichs Böhmen aus dem Jahr 1720 ist der Name verzeichnet. Später trug eine Straße die Bezeichnung „Französische Straße“, da während der Napoleonischen Kriege russische und französische Truppen über sie zogen.
Radwege durch Tři Bubny
Für aktive Tage stehen zwei markierte Verbindungen im Mittelpunkt. Der markierte Radweg 4177 führt zwischen Kočí und Orel durch Tři Bubny. Der markierte Radweg 4181 führt zwischen Libanice und Vlčnov durch Tři Bubny. Damit können Sie bei der Suche nach einer Unterkunft in Tri Bubny einen kulturell geprägten Aufenthalt mit einer konkreten Radwege-Recherche verbinden. Die beiden Strecken nennen unterschiedliche Orte an ihren Enden und eröffnen dadurch zwei eigenständige Richtungen für die weitere Planung, ohne dass daraus eine bestimmte Fahrzeit oder Schwierigkeit abgeleitet werden sollte.
Weitere Ortsziele für Ihre Recherche sind: Holetín, Rvacov, Vejvanovice, Chrast, Luže-Domanice, Horní Bradlo, Úhřetice, Vrbatův Kostelec.
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