Strakov – Wald, Wege und Kultur

Strakov verbindet eine wellige, leicht hügelige Landschaft mit Waldwegen, markierten Radstrecken und der Kapelle Panny Marie Růžencové sowie dem benachbarten gusseisernen Kreuz, die gemeinsam als Kulturdenkmal geschützt sind. Die Siedlung erstreckt sich an beiden Ufern des Tals des Končinský potok. Damit bietet der Ort unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: Sie können die Landschaft auf längeren Routen erkunden, Zlatá studánka als Quelle ansteuern oder die Geschichte des Dorfes an Kapelle und Naturdenkmal näher betrachten.

Waldlandschaft am Kozlovský hřbet

Mehr als die Hälfte des Planungsgebiets von Strakov nimmt der ausgedehnte bewaldete Komplex des Kozlovský hřbet ein. Sein höchster Punkt ist Nad Zlatou studánkou mit 604 m ü. d. M. Die Landschaft wird außerdem vom Končinský potok geprägt. Der Bach durchquert das bebaute Gebiet von Strakov, fließt im Planungsgebiet von Norden nach Süden, entspringt östlich von Mendryka und mündet bei Cerekvice nad Loučnou als Nebenfluss in die Loučná. Ein markantes Naturdetail ist die Strakovská lípa. Die großblättrige Linde hat einen Stammumfang von 419 cm und ist 26 m hoch; ihr geschätztes Alter beträgt 120 bis 150 Jahre. Sie befindet sich bei der Kapelle im Katastergebiet Strakov auf dem Grundstück p. č. 591/1 und ist als Naturdenkmal geschützt. Der AOPK-ČR-Code lautet 105548.

Wandern und Radfahren mit verschiedenen Routenlängen

Für eine längere Wanderung führt die rot markierte KČT-Wanderroute von Litomyšl über Strakov und Strakov, nad Zlatou studánkou weiter zum Kozlovský kopec und nach Česká Třebová. Eine weitere rot markierte Route verläuft von Litomyšl über Strakov bis zur Zlatá studánka. Die Quelle ist eine der Quellen des Končinský potok; an der Zlatá studánka stehen eine Bank und ein hölzerner Unterstand für eine Rast bereit. Auch mit dem Fahrrad lässt sich die Umgebung auf unterschiedlichen Strecken erschließen. Die markierte Radroute Nr. 182 führt über Choceň, Dolní Sloupnice, Litomyšl, Strakov, Janov und den Mladějovský vrch nach Moravská Třebová. Sie ist etwa 55 km lang, mittelschwer und für alle Fahrradtypen geeignet; zugleich gehört sie zur Fernradroute Břeclav–Hradec Králové. Kürzer ist die markierte Radroute Nr. 4219 von Litomyšl über den Aussichtspunkt bei Pazucha und den Waldkomplex bei Strakov nach Semanín. Sie ist etwa 12,5 km lang, mittelschwer und ebenfalls für alle Fahrradtypen geeignet. Der nicht markierte Routenabschnitt 4144 verbindet Zlatá studánka und Strakov auf 4,6 km.

Dorfgeschichte und Kulturdenkmal

Strakov wird erstmals 1347 in einer Urkunde des Breslauer Bischofs Přeclav von Pogorella erwähnt. Auf dem Dorfplatz steht die gemauerte Kapelle Panny Marie, die 1734 errichtet wurde. 1864 kam ein gusseisernes Kruzifix hinzu. Die Kapelle Panny Marie Růžencové ist gemeinsam mit dem benachbarten gusseisernen Kreuz seit Mai 1958 als Kulturdenkmal geschützt. Am Teich liegt ein Sportareal mit Mehrzweckspielfeld, überdachter Bühne sowie Tischen und Bänken. Es wird sowohl für sportliche Aktivitäten als auch für sommerliche gesellschaftliche Veranstaltungen genutzt. Die direkte Erschließung übernimmt die Straße III/03530, die von der Straße I/35 abzweigt. Für die weitere Suche können Sie außerdem Horní Újezd, Tržek, Sádek, Koclířov, Třebařov, Vidlatá Seč, Porici U Litomysl und Chrastavec aufrufen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Svitavy.

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