Pohledy – zwischen Landschaft und Kulturdenkmälern

Pohledy verbindet markante Landschaften mit einer Ortsgeschichte, die bis in die Zeit um 1270 zurückreicht. Durch die deutsche Kolonisation des Olmützer Bischofs Bruno von Schauenburg wurden Pohledy und Horní Hynčina um 1270 gegründet. Heute treffen hier ausgewiesene Landschaftselemente, historische Sakralbauten und Wege für Radfahrer und Wanderer aufeinander. Wer eine Unterkunft in Pohledy sucht, kann die gewünschte Mischung aus Ortskern, Natur und Geschichte zum Ausgangspunkt der weiteren Auswahl machen.

Landschaft zwischen geschützten Hängen und Geschichte

Nordöstlich von Pohledy gelegene Hänge sind als bedeutendes Landschaftselement geschützt. Ihre charakteristische Steppenvegetation unterscheidet sie von einer gewöhnlichen Kulturlandschaft und gibt dem Gebiet einen eigenständigen naturkundlichen Charakter. Auch Pastvina ist in Pohledy als registriertes bedeutendes Landschaftselement ausgewiesen. Die geschützten Hänge und Pastvina stehen dabei für zwei räumlich unterschiedliche Landschaftsbezüge: Die Hänge liegen nordöstlich von Pohledy, während Pastvina in Pohledy ausgewiesen ist.

Ein weiterer historischer Bezugspunkt liegt auf dem Gipfel der Písečná: Dort wurde am 21. Januar 1945 die Partisanengruppe von Olex Borkaňuk abgesetzt.

Die Kapelle des heiligen Veit in Pohledy

Im Zentrum von Pohledy steht die Kapelle des heiligen Veit an der Hauptstraße. Sie wurde 1737 errichtet und war mit der Funktion eines Gemeindeglockenturms verbunden. Vor der Kapelle steht ein hoher steinerner Kruzifix. Diese Details machen den Bau zu einem klar erkennbaren Bestandteil des Ortsbildes. 2003 wurde die Kapelle in die staatliche Liste der Kulturdenkmäler eingetragen.

Horní Hynčina: Kirche, Glocken und Denkmal

Oberhalb von Horní Hynčina steht die Kirche des heiligen Nikolaus inmitten eines Friedhofs. Der heutige Bau wurde 1759 ausgehend von einem ursprünglich gotischen Bau umgebaut. Sein Turm besitzt vier Glocken, darunter die größte aus dem Jahr 1599. Die Jahreszahlen reichen dabei vom Jahr 1599 bei der größten Glocke bis zur Eintragung der Kirche als Kulturdenkmal im Jahr 1964. Die Kirche wurde 1964 in die Liste der Kulturdenkmäler eingetragen. Regelmäßig finden dort sonntags und an Feiertagen Gottesdienste statt.

In der Nähe der Kirche des heiligen Nikolaus steht seit 1921 das Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs in Horní Hynčina. Zusammen mit dem Friedhof, dem Kirchturm und den unterschiedlich datierten Bauteilen entsteht so ein Ort, an dem mehrere historische Ebenen unmittelbar nebeneinander erkennbar sind.

Radfahren und Wandern in Pohledy

Durch Pohledy verlaufen zwei Radwege. Zusätzlich führt eine rot markierte Wanderroute durch den Ort. Die Kapelle des heiligen Veit bildet dabei einen festen Bezugspunkt an der Hauptstraße.

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