Kněžice in Tschechien entdecken

Kněžice liegt in einer welligen Landschaftsenklave im Vorland der Železné hory. Der Ort befindet sich zwischen dem linken Lauf der Doubrava und dem Lauf des Bachs Doubravka. Für einen Aufenthalt in dieser ländlich geprägten Umgebung verbinden sich Radstrecken, Wasserläufe und historische Zeugnisse zu unterschiedlichen Entdeckungen – von einer kurzen, leichten Verbindungsroute bis zu Kulturspuren mit mittelalterlicher Geschichte.

Radfahren zwischen Kněžice und den Železné hory

Eine besonders klar beschriebene Strecke ist die Radroute 4234. Sie führt von Mladotice über Kněžice nach Spytice und ist 5,5 Kilometer lang. Als leichte Verbindungsstrecke bietet sie eine überschaubare Möglichkeit, die Ortslage mit dem regionalen Radwegenetz zu verbinden. Eine weitere Route, die für die Orientierung auf dem Fahrrad wichtig ist, trägt die Nummer 4188. Sie verläuft zwischen Podhořany u Ronova und Ronov nad Doubravou durch das Planungsgebiet von Kněžice.

Darüber hinaus gibt es einen Rad-Rundkurs durch das Gebiet von Kněžice in Richtung Běstvina, Třemošnice, Závratec, Mladotice, Ronov nad Doubravou und Chvalovice. Entlang dieses Rundkurses eröffnen sich Ausblicke auf die Železné hory, Čáslavsko und die Českomoravská vrchovina. Damit lassen sich unterschiedliche Landschaftsräume in eine Radtour einbeziehen, ohne Kněžice nur als einzelnen Zielpunkt zu betrachten.

Wasserläufe und geschützte Landschaftselemente

Im Gebiet von Kněžice verläuft der regionale Biokorridor RK 1336 entlang der Wasserläufe Doubravka und Hostačovka. Zu diesem Zusammenhang gehören die lokalen Biocentren BC5 – Na březině, BC6 – Obecní dolík und BC7 – Kněžická stráň.

Kirche, Kapelle und Spuren verschwundener Orte

Ein markantes historisches Ziel ist die Martinskirche, die etwa 2 Kilometer von Kněžice entfernt auf einem Felsen oberhalb der Doubrava steht. Sie war ursprünglich die Pfarrkirche des verschwundenen Dorfes Stusyně. Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes Stusyně und seiner Pfarrkirche stammt aus dem Jahr 1352. Eine ganzjährig mit Fahrzeugen befahrbare und zu Fuß begehbare Route zur Martinskirche führt von Kněžice.

Auch innerhalb von Kněžice finden sich historische Spuren. Bei Hausnummer 23 befinden sich archäologische Spuren einer Feste, die als Kulturdenkmal eingetragen sind. Die gemauerte Kapelle in Kněžice wurde 1930 anstelle einer früheren hölzernen Glockenstube errichtet. Ergänzt wird dieses Ortsbild durch die historische Libická (Liběcká) Stezka, die mit Kněžice verbunden ist und vom 8. bis zum 12. Jahrhundert als Verbindung zwischen Böhmen und Mähren genutzt wurde.

Was die Lage für die Wahl des Aufenthalts bedeutet

Kněžice liegt außerhalb der wichtigsten Straßen- und Eisenbahnverbindungen der Region Ostböhmen. Gleichzeitig verkehren im Gebiet von Kněžice drei Buslinien. An der Straße III/33733 befinden sich die beiden Bushaltestellen Kněžice und Kněžice, bytovky. Für die Suche nach einer Unterkunft können Sie daher zunächst entscheiden, ob Sie Ihren Aufenthalt vor allem mit den Radstrecken, der Landschaft an Doubrava und Doubravka oder den historischen Zielen rund um die Martinskirche verbinden möchten. Die Ortslage spricht unterschiedliche Reisepläne an, ohne dass dafür eine einheitliche Route oder ein einziges Ausflugsziel festgelegt werden muss.

Weitere Orte in der Übersicht

Für die weitere Suche können Sie außerdem Nasavrky, Stolany, Řestoky, Vortová, Krouna, Mýtka, Dědová und Lozice ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Chrudim.

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