Stavenice zwischen Morava, Wald und Kultur

Stavenice zwischen Morava, Wald und Kultur

Stavenice ist ein Ort, in dem Landschaft, Fluss und Kulturzeugnisse eng nebeneinander beschrieben sind. Das Hradisko-Hradiště trägt auch die Bezeichnung U Josefa und liegt auf dem Hügel Hradisko oberhalb des linken Ufers der Morava im Wald Doubrava, jedoch bereits im Katastralgebiet von Stavenice. Dazu kommen Denkmäler im bebauten Ortsbereich und ein kurzer Abschnitt der Radroute 51. Wenn Sie einen Aufenthalt mit Naturbezug und regionaler Geschichte planen, finden Sie hier mehrere klar voneinander unterscheidbare Anhaltspunkte.

Hradisko-Hradiště: Spuren vom 10. bis 13. Jahrhundert

Die archäologischen Funde datieren das Hradisko-Hradiště in das 10. Jahrhundert. Keramikfunde weisen außerdem auf eine Nutzung der Anlage in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts hin. Für die Einordnung der Ortsgeschichte ist auch das Gräberfeld interessant: Es umfasst eine Gruppe unterschiedlich großer Hügel. 1953 wurden 19 Hügel festgestellt, bei einer späteren Geländekontrolle mindestens sieben Hügelaufschüttungen. So treten an diesem Ort mehrere historische Zeitspuren nebeneinander, ohne dass die einzelnen Befunde zu einer einzigen Epoche zusammengefasst werden müssen.

Geschützte Landschaftsräume und klare Regeln

Ein Teil des Katastralgebiets von Stavenice liegt im Landschaftsschutzgebiet Litovelské Pomoraví. Das Naturschutzgebiet Doubrava umfasst auch Katastralflächen von Stavenice. Für Ihren Aufenthalt ist die unterschiedliche Schutzbezeichnung ebenso wichtig wie die dort geltenden Vorgaben: Im Naturschutzgebiet Doubrava sind die Einfahrt von Autos, das Zelten, das Pflücken von Pflanzen sowie das Sammeln oder Stören von Tieren verboten. Wenn Sie die Landschaft einplanen, gehört diese klare Orientierung an den geltenden Regeln zur Vorbereitung dazu.

Denkmäler im Ortsbereich

Nahe Haus Nr. 48 steht ein einzigartiges volkstümliches Bildhauerwerk von 1816 im Empirestil. Das Steinkreuz wurde 2009 rekonstruiert. Das Kruzifix mit Christus wird durch eine Madonna mit zwei Engeln und ein Relief der heiligen Maria Magdalena ergänzt. Die Boží muka im westlichen Teil von Stavenice, zwischen den Häusern Nr. 1 und 40, stammen vom Ende des 18. Jahrhunderts und wurden 2011 rekonstruiert. Eine Boží muka im bebauten Ortsbereich ist aufgrund ihrer Größe außergewöhnlich und wirkt gestalterisch eindrucksvoll. In der Kapelle sv. Floriána befindet sich über dem Altar ein Bild des heiligen Florian. Bei der Wahl Ihrer Unterkunft können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts daher an den Ortsdenkmälern oder an den geschützten Landschaftsräumen ausrichten.

Radroute 51 und weitere Orte für Ihre Auswahl

Der kurze Abschnitt der Radroute 51 auf der Straße III/31540 führt durch das Gebiet von Stavenice in Richtung Třeština. Die Route verbindet unter anderem Mohelnice und Třeština. Wenn Sie neben Stavenice weitere Ortsseiten vergleichen möchten, können Sie auch Police, Rejchartice, Bohuslavice Nad Moravou, Olšany, Postřelmůvek, Líšnice U Mohelnice, Potůčník und Hoštejn ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Šumperk.

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