Oskava – Wälder, Rabštejn und Geschichte

Oskava zwischen Wäldern, Hügeln und Geschichte

Oskava verbindet geschützte Landschaft, markante Höhenunterschiede und eine vielschichtige lokale Geschichte. Ein großer Teil des Gemeindegebiets Oskava liegt im Landschaftsschutzgebiet Jeseníky. Zugleich ist das Gemeindegebiet zu großen Teilen von Wäldern und Hügeln mit großen Höhenunterschieden bedeckt. Durch das Gemeindegebiet fließt der Fluss Oskava. Dadurch treffen in der Umgebung Naturraum, Wasserlauf und wechselnde Geländeformen aufeinander. Wenn Sie Naturerlebnisse und Kultur miteinander verbinden möchten, bietet Oskava dafür unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Die Landschaft eignet sich dabei als Rahmen für Tage, an denen Bewegung und historische Entdeckungen unterschiedlich gewichtet werden.

Wandern und winterliche Wege zur Burg Rabštejn

Markierte Wanderwege führen vom Ortsteil Bedřichov von Oskava zur Burg Rabštejn. Die Burg wurde Ende des 13. Jahrhunderts gegründet und erstmals 1318 schriftlich erwähnt. An der Burg gibt es Kletterfelsen mit Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade. Im Winter ist von Rabštejn aus Langlauf in Richtung Skřítek möglich. Damit verbindet der Ort ein historisches Ziel mit markierten Wegen, Kletterfelsen und einem saisonalen Wintersporterlebnis. Bei der Planung eines Tages an Rabštejn können Wandern, Klettern und Langlauf deshalb als unterschiedliche Schwerpunkte betrachtet werden, statt die Umgebung auf ein einziges Ausflugsformat zu reduzieren.

Kirchen, Kapellen und lokale Vergangenheit

Zur lokalen Geschichte Oskavas gehören offenbar bereits im 13. Jahrhundert betriebene Goldwäscherei und Eisenverarbeitung; möglicherweise reichen sie bis in die keltische oder großmährische Zeit zurück. In Oskava wurde die Pfarrkirche St. Florian 1785 geweiht. Der Ortsteil Bedřichov von Oskava hat eine neugotische Kirche des heiligen Bedřich, die 1869 erbaut und 1872 geweiht wurde. In Třemešek wurde die Kapelle des heiligen Antonius von Padua 1887 erbaut und nach einer Restaurierung am 18. Juni 2016 wiedereröffnet und geweiht. Die Kapelle des heiligen Antonius von Padua in Mostkov wurde 1908 geweiht; 2018 wurden ihr Turm, ihr Dach und ihre Fassade vollständig restauriert. So gehören zur Ortsgeschichte sowohl frühe wirtschaftliche Spuren als auch Sakralbauten aus mehreren Jahrhunderten. Die Kirchen und Kapellen verteilen historische Bezugspunkte auf Oskava und seine Ortsteile und ergänzen den Besuch von Landschaft und Burg um eine kulturelle Ebene.

Radfahren, Angeln und Anreise

Die Radroute 6032 verläuft durch Oskava und ergänzt die Wanderwege um eine weitere Möglichkeit, die Umgebung aktiv zu erkunden. Im saisonalen Zeitraum ist Angeln am örtlichen Stausee in Mostkov möglich. Ebenfalls im saisonalen Zeitraum ist Angeln am privaten Teich POD TRIANGLEM in Oskava möglich. Für die Anreise verbinden zwei IDSOK-Buslinien Šumperk mit Oskava: Die Linie 204 führt über Hrabišín und Libina, die Linie 205 über Nový Malín. Die beiden Linien bieten damit unterschiedliche dokumentierte Verbindungen aus Richtung Šumperk, während Radroute und saisonale Angelmöglichkeiten weitere Bausteine für die persönliche Tages- und Reiseplanung darstellen.

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