Nový Knín – Goldgeschichte und Wege an der Kocába

Goldgeschichte und Wege rund um Nový Knín

Nový Knín verbindet anschauliche Goldgeschichte mit markanten Bauwerken und mehreren unterschiedlich langen Wegen. Im Mittelpunkt steht das Muzeum zlata Nový Knín: Es befindet sich in einem historischen Gebäude aus dem 15. Jahrhundert am Náměstí Jiřího z Poděbrad und dient zugleich als Touristeninformationszentrum. Damit beginnt die Erkundung des Ortes an einem Platz, der Geschichte, Orientierung und konkrete Ausflugsziele miteinander verbindet.

Das Muzeum zlata ist außerdem der Ausgangspunkt der Naučná stezka Nový Knín a okolí. Der Lehrpfad hat zehn Informationstafeln, führt an Stollen vorbei und vermittelt die Geschichte des Goldabbaus und der Goldgewinnung in der Umgebung von Kocába und Nový Knín. Für Ihre Reiseplanung bietet er damit einen Einblick in ein Thema, das die Landschaft und die Ortsgeschichte über einzelne Ausstellungsstücke hinaus prägt.

Für Ihre Planung lässt sich der Aufenthalt deshalb nach dem gewünschten Schwerpunkt ordnen. Ein Besuch am Platz und der Beginn des Lehrpfads setzen den Akzent auf Ortsgeschichte und Goldgewinnung. Die Wanderstrecken verlagern den Schwerpunkt stärker auf Wegstrecke und Landschaft. Damit unterscheiden sich die Ausflugsformen in Dauer, Verlauf und thematischer Ausrichtung.

Bauwerke und Details am Náměstí Jiřího z Poděbrad

Auch die Kirche Kostel sv. Mikuláše erzählt von der Vergangenheit der Stadt. Sie wurde 1652 wiederaufgebaut, nachdem die frühere Kirche beim Stadtbrand von 1537 bis auf die Grundmauern niedergebrannt war. Die aus Stein errichtete Kirche beherbergt eine Gruft der Primatoren der Stadt. Auf dem Náměstí Jiřího z Poděbrad steht außerdem ein Brunnen aus dem Jahr 1837, der aus Steinblöcken besteht. Mehrere Bänke neben dem Brunnen werden im Sommer vom Schatten dreier alter Linden geschützt.

Für längere Touren stehen mehrere unterschiedliche Strecken zur Auswahl. Eine gelb markierte Wanderroute führt durch Nový Knín und endet am Náměstí Jiřího z Poděbrad; sie ist etwa 16 km lang. Die Naučná stezka Kozí Hory – Libčice hat acht Stationen und führt an Stollen und Bergbaueinbrüchen vorbei. Laut einer offiziellen Streckenangabe ist sie 18,6 km lang. Die beiden Angaben helfen Ihnen, kürzere und längere Ausflugspläne voneinander zu unterscheiden, ohne die Wege auf dasselbe Erlebnis zu reduzieren.

Die Kocába als Landschaft der Goldgeschichte

Die Route Hadí řekou – údolí Kocáby führt über einen großen Teil des schönsten Abschnitts der Kocába zwischen Nový Knín und Štěchovice. Die Kocába und ihre unmittelbare Umgebung waren über Jahrhunderte als Goldfundgebiet bekannt. Der als Štěchovický zlatonosný revír bekannte Raum erstreckt sich zwischen Nový Knín und Štěchovice und reicht bis Třebenice. So lassen sich Ortsbesichtigung, Lehrpfade und eine weiter gefasste Landschaftserkundung unter dem gemeinsamen Thema Goldgeschichte betrachten.

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Weitere Reiseziele für Ihre Planung

Für Ihre weitere Reiseplanung können Sie außerdem die Ziele Voznice, Počaply, Bratrikovice, Sedlec, Štětkovice, Pičín, Nová Ves Pod Pleší und Tochovice aufrufen.

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