Málkov: Lehrpfade, Karst und historische Spuren

Málkov liegt in der Landschaft des Český kras unterhalb des Hügels Lejškov. Für Sie verbindet sich hier ein kleiner Ort mit Lehrpfaden, Karstlandschaft, historischen Spuren und besonderen Lebensräumen. Bei der Wahl einer Unterkunft können Sie deshalb danach unterscheiden, ob Sie vor allem wandern, Natur entdecken oder kulturgeschichtliche Besonderheiten erkunden möchten.

Lehrpfade zwischen Karst und Aussichtspunkten

Der nahe gelegene Lehrpfad Koukolova hora–Kotýz–Koněprusy ist ein 5,2 km langer Fußweg mittleren Schwierigkeitsgrades. Die Streckenlänge und der mittlere Schwierigkeitsgrad bieten Ihnen einen konkreten Rahmen für die Tagesplanung und die Einteilung von Pausen. Auf dem nahe gelegenen Kotýz-Abschnitt können Sie die Felsbögen Axamitova brána und Jelínkův most bewundern. Auf dem nahe gelegenen Kotýz-Plateau befand sich in der Vergangenheit außerdem eine Wallburg. Felsbögen und Wallburg liegen dabei an unterschiedlichen Punkten des Kotýz-Abschnitts, sodass Sie Natur- und Kultureindrücke während derselben Wanderung verbinden können.

Der nahe gelegene Lehrpfad Zlatý kůň verläuft größtenteils durch das Nationale Naturdenkmal Zlatý kůň und das Naturreservat Kobyla. Er verfügt über 14 Informationstafeln und vier interaktive Elemente. Das Nationale Naturdenkmal Zlatý kůň schützt die Koněpruské Tropfsteinhöhlen und weitere Karsterscheinungen mit fossilen Überresten von Tieren und Menschen aus dem Jungpleistozän sowie archäologischen und historischen Funden.

Landschaft und Lebensräume am Lejškov

Zur Landschaft von Málkov gehören sanft gewellte Wiesen, auf denen Pferde grasen. An den Hängen des Lejškov wurden früher mehrere kleine Kalksteinbrüche betrieben. Offen gebliebene ehemalige Steinbrüche am Lejškov bieten wärmeliebenden Pflanzen- und Tierarten Lebensraum; an den Hängen gibt es Steppenvegetation. Ein verlassener Stollen am Lejškov dient einer Fledermauskolonie als Zufluchtsort. Bei einem Spaziergang richtet sich der Blick daher nicht nur auf die Geländeformen, sondern auch auf Pflanzen und Tiere.

Historische Details in Málkov und Umgebung

Die erste Erwähnung von Málkov stammt aus dem Jahr 1548. Mehrere alte Bauernhöfe tragen zum historischen Charakter des Ortes bei. Beim Haus Nr. 7 im Ortszentrum steht ein Berg-Ahorn (Javor mléč). Auch die Kapelle von Málkov besitzt ein charakteristisches Detail: Auf ihrem Dach steht ein kleiner Glockenturm mit einer kleinen Glocke.

Auf dem Gipfel des nahe gelegenen Koukolova hora steht eine Kapellenruine aus dem Jahr 1832. Vom Gipfel reicht der Blick auf Králův Dvůr, die Teiche von Popovice, einen Teil von Beroun und den Berg Děd. Damit ergänzen sich auf dem Koukolova hora Natur, Aussicht und ein sichtbares Zeugnis regionaler Geschichte.

Wenn Sie ein Hotel in Málkov suchen, können Sie die verschiedenen Schwerpunkte Ihrer Reise bereits bei der Planung gegeneinander abwägen: Lehrpfade führen zu Karst und Felsbögen, der Lejškov steht für frühere Steinbrüche und besondere Lebensräume, während Málkov selbst historische Hofanlagen und die Kapelle bewahrt.

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Für die weitere Orientierung können Sie außerdem Vižina, Chynava, Nenačovice, Tmaň, Zajecov, Komárov, Rpety und Podbrdy erkunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Beroun.

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