Kokorinsky Dul – Felsen, Burg und Wege im Kokořínský Důl

Kokorinsky Dul ist ein Ziel für alle, die Natur, Geschichte und Bewegung miteinander verbinden möchten. Im Mittelpunkt steht der Kokořínský Důl mit seinem schluchtartigen Tal, dem Bach Pšovka, markierten Wegen und charakteristischen Sandsteinformationen. Dazu kommen die Burg Kokořín und Spuren einer Siedlungsgeschichte, die bis in das Jahr 1980 reicht. Wenn Sie für Ihre Reise eine Landschaft mit unterschiedlichen Entdeckungsmöglichkeiten suchen, finden Sie hier mehrere klar voneinander unterscheidbare Anknüpfungspunkte.

Sandstein, Schlucht und Schutzgebiet

Das Naturschutzgebiet Kokořínský Důl wurde 1953 ausgewiesen. Es wird von einem schluchtartigen Tal geprägt, durch das der Bach Pšovka fließt. Der Talraum verbindet den Bachlauf mit markierten Wegen und den Sandsteinformen des Gebiets. Für Wanderungen ergeben sich damit unterschiedliche Landschaftseindrücke: das schluchtartige Tal, der Bachlauf, die Kokořínské Pokličky und der kurze Aufstieg über Holzstufen zu einer Aussicht. Der Aufstieg bildet neben den markierten Wegverbindungen einen eigenen kurzen Abschnitt.

Zu den auffälligsten Naturformen gehören die Kokořínské Pokličky. Die Felstürme bestehen aus mittel- bis grobkörnigen Sandsteinen der Jizerské-Suite. Bedeckt werden sie von einer widerstandsfähigen Schicht aus eisenhaltigem Sandstein bis Konglomerat; entstanden sind die Formen durch die selektive Verwitterung der Sandsteine. Einige dieser Felsformationen erreichen eine Höhe von bis zu 12 Metern. Vom Ausgangspunkt der Kokořínské Pokličky führt ein kurzer Aufstieg über Holzstufen zu einer Aussicht.

Burg Kokořín und ein Stück Ortsgeschichte

Die Burg Kokořín liegt in Kokořínský Důl, Gemeinde Kokořín, im Středočeský kraj und im Kreis Mělník. Seit dem 1. Januar 2002 ist sie als nationales Kulturdenkmal geschützt. Für die Orientierung vor Ort ist außerdem der Weg vom letzten Parkplatz unterhalb der Burg bis zur Burg relevant: Er ist knapp einen Kilometer lang.

Eine andere historische Spur führt zur Siedlung Kaninský Důl. Sie gehörte zunächst zur Gemeinde Kokořín und erlosch am 1. Januar 1980. Damit stehen im Kokořínský Důl nicht nur sichtbare Felsen und Wege, sondern auch eine konkrete Veränderung der Siedlungsgeschichte im Mittelpunkt.

Markierte Wege zum Wandern und Radfahren

Die rot markierte Máchova stezka verläuft auf der gesamten Länge des Kokořínský Důl. Weitere markierte Wanderwege kreuzen oder treffen im Kokořínský Důl auf die Máchova stezka. So können Sie für Ihre Tagesplanung zwischen einer durchgehenden Wegverbindung und weiteren markierten Abschnitten unterscheiden, ohne sich auf eine einzige Route festlegen zu müssen.

Eine eigene Orientierung bietet der Lehrpfad Kokořínský důl. Er ist etwa 7 km lang und umfasst 10 Stationen. Die meisten Abschnitte des Lehrpfads Kokořínský důl sind auch für Radfahrer geeignet. Für die Tagesplanung steht damit eine etwa 7 km lange Wegstrecke mit 10 Stationen neben den markierten Wanderwegen und dem kurzen Aufstieg zu den Kokořínské Pokličky. Im Vergleich zu diesem kurzen Aufstieg erstreckt sich der Lehrpfad über eine längere Strecke und gliedert sie durch mehrere Stationen. Je nach Abschnitt lässt er sich zu Fuß oder mit dem Rad erkunden.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung

Für die weitere Orientierung können Sie außerdem Olovnice, Býkev, Liblice, Úžice, Všetaty, Lužec Nad Vltavou, Kojetice und Hořín ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Mělník.

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