Káraný an Elbe und Jizera

Káraný an Elbe und Jizera

Káraný liegt am Zusammenfluss der Elbe und der Jizera. Das gibt dem Ort ein klares Profil für Reisende, die Natur, Bewegung und Geschichte miteinander verbinden möchten. Wenn Sie eine Unterkunft auswählen, können Sie sich an den gewünschten Schwerpunkten orientieren: Fluss- und Waldlandschaften, Radverbindungen, ein Lehrpfad und kulturhistorische Orte setzen unterschiedliche Akzente.

Radfahren zwischen Brücken und Waldwegen

Die Radroute 0041 Káraný–Kochánky führt durch Káraný und verläuft über Sojovice und Předměřice nach Kochánky. Eine weitere markante Verbindung ist die Fußgänger- und Fahrradbrücke nach Toušeň: Die Brücke führt die Fuß- und Radverkehrsverbindung sowie eine Mitteldruck-Gasleitung etwa 500 Meter oberhalb des Zusammenflusses von Jizera und Elbe über die Elbe. Für die Tagesplanung unterscheiden sich die Abschnitte deutlich: Die Route 0041 verbindet Káraný mit Sojovice, Předměřice und Kochánky, während die unbefestigten Waldwege bis zur Zelená bouda einen anderen Untergrund bieten. Káraný ist außerdem ein Zugang zu den Císařské lesy; von Káraný führen unbefestigte Waldwege bis zur Zelená bouda. Die Greenway Jizera ergänzt dieses Netz mit einer Verbindung zurück zur Elbe bei Lázně Toušeň.

Lehrpfad, Auwald und Schutzgebiet

Der Lehrpfad „Naučná stezka Údolím Labe“ ist 21 km lang und führt auf seiner Strecke am Grado sowie an einer Fußgängerbrücke über die Elbe vorbei. Der Lehrpfad hat 24 Stationen mit Informationstafeln und verbindet Lysá nad Labem, Káraný und Čelákovice. Die Länge von 21 Kilometern ist für die Planung ebenso wichtig wie die 24 Stationen: Der Weg verbindet eine längere Strecke mit 24 Informationspunkten und führt dabei durch Lysá nad Labem, Káraný und Čelákovice. Grado ist ein ehemaliger Altarm der Elbe. Lipovka ist ein Überrest des ursprünglichen Auwaldes an der Elbe, Václavka ein staatliches Naturschutzgebiet. Grado, Lipovka und Václavka stehen dabei für drei unterschiedliche Naturbezüge: ehemaliger Altarm, Auwaldrest und staatliches Naturschutzgebiet. So erhalten Sie konkrete Anhaltspunkte zu Fluss, Auwald und Schutzgebiet, ohne die Landschaft auf ein einziges Thema zu reduzieren.

Wasserwerk und Kapellen

Zur Ortsgeschichte gehört die Kapelle sv. Jana Nepomuckého. Sie wurde 1907 im Zentrum des ursprünglichen Dorfes in der Václavská ulice errichtet. Der Wasserwerkskomplex Káraný wurde am 1. Januar 1914 offiziell in Betrieb genommen. Nach der Inbetriebnahme leitete das Wasserwerk 880 Liter Trinkwasser pro Sekunde aus der Region nach Prag. In der Umgebung steht außerdem die offene Waldkapelle „U svatého Václava“, die etwa aus dem Jahr 1696 stammt und zu einer von drei nahe beieinanderliegenden natürlichen Eremitagen gehörte.

Weitere Perspektiven auf die Umgebung

In der Umgebung von Káraný erstreckt sich das Fischereirevier Jizera 1 von der Mündung in die Elbe bei Toušeň bis zum Wehr des Kraftwerks Kačov; Angeln vom Boot aus ist erlaubt. Wenn Sie weitere Orte für Ihre Reiseplanung ansehen möchten, finden Sie außerdem Úvaly, Lázně Toušeň, Modletice, Radonice, Brandýs nad Labem-Stará Boleslav, Zeleneč, Libeznice und Odolena Voda.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Praha-Východ.

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