Hrubý Jeseník entdecken
Zwischen Aussichtsturm und Ortsgeschichte
Hrubý Jeseník verbindet eine markante Aussicht in der Elbniederung mit einer ungewöhnlich langen Ortsgeschichte. Der Aussichtsturm Romanka ist ein ungewöhnlicher Aussichtsturm in der Elbniederung in der Gemeinde Hrubý Jeseník. Die Gemeinde verbindet damit zwei unterschiedliche Themen: Romanka als technisches Bauwerk mit öffentlicher Aussicht und die Entwicklung einer alten Siedlung im Gebiet Nymburk.
Romanka: Turm und Aussichtspunkt
Romanka verbindet die Funktion eines Telekommunikationsturms mit der eines öffentlichen Aussichtsturms. Eröffnet wurde der Turm am 28. März 2003. Telekommunikation und öffentlicher Aussichtspunkt werden hier in einem Bauwerk zusammengeführt. Dadurch ist Romanka nicht nur wegen der Aussicht interessant, sondern auch wegen seiner technischen Aufgabe.
Die Aussichtsplattform der Romanka liegt etwa 26 Meter über dem Boden und ist über 116 Stufen erreichbar. Planen Sie für den Plattformbesuch außerdem den Aufstieg zur Plattform als eigenen Teil des Erlebnisses und der Tagesplanung ein. Von Hrubý Jeseník aus ist Romanka über kurze Feldwege zu Fuß erreichbar; mit dem Auto gelangt man fast bis zum Turm, und Parkmöglichkeiten sind vorhanden. Wer kurze Feldwege bevorzugt, wählt damit einen anderen Zugang als Besucher, die möglichst nah an den Turm fahren möchten. So können Sie den Aussichtsturm je nach Tagesplanung als kurzen Ausflug zu Fuß oder als Ziel mit dem Auto einplanen, ohne daraus eine bestimmte Wegdauer ableiten zu müssen.
Spuren einer langen Geschichte
Hrubý Jeseník zählt zu den ältesten Gemeinden im Gebiet Nymburk und wurde erstmals 1088 schriftlich erwähnt. Die Eröffnung im Jahr 2003 setzt dabei einen deutlich jüngeren zeitlichen Akzent als die schriftliche Erwähnung der Gemeinde im Jahr 1088. Die Siedlung bestand ursprünglich aus Jeseník und Jeseníček; Jeseníček ging später in Oskořínek auf. Neben der Romanka gehört daher auch die Entwicklung der Siedlung zum Bild von Hrubý Jeseník. Aussichtsturm und Ortsgeschichte setzen dabei unterschiedliche Akzente: Hier steht ein technisches Bauwerk im Mittelpunkt, dort die Entwicklung einer alten Gemeinde.
Ein weiterer historischer Mittelpunkt ist die dem heiligen Wenzel geweihte Kirche in Hrubý Jeseník. Ihre Geschichte reicht bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts zurück, während ihre heutige Gestalt aus dem Jahr 1769 stammt. Damit verbindet die Kirche eine lange Geschichte mit einem heutigen Erscheinungsbild aus dem 18. Jahrhundert. Am Kreuzweg ergänzt ein Ensemble aus Skulpturen und einer Kapelle das kulturelle Bild des Ortes. Dieses Ensemble gehört zu den Kulturdenkmälern der Tschechischen Republik. Kirche und Kreuzweg setzen unterschiedliche Schwerpunkte: hier ein sakrales Bauwerk mit langer Geschichte, dort ein Ensemble aus Skulpturen und Kapelle.
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