Hřiměždice: Steinbruch, Geschichte und Slapy-Stausee

Hřiměždice zwischen Ortsgeschichte und Steinbruch

Hřiměždice verbindet Ortsgeschichte mit einer ungewöhnlichen Wasserlandschaft. Der Ort liegt in unmittelbarer Nähe des Slapy-Stausees. Am nordöstlichen Rand befindet sich der Steinbruch Hřiměždice, der auch Kujalův heißt. Für Sie entsteht damit ein Reiseziel, in dem sich historische Bauwerke und eine Tauchgeschichte mit Stationen seit 1959 in einem klaren thematischen Rahmen entdecken lassen. Die Nähe zum Stausee und die Lage des Steinbruchs verbinden Landschaft, Ortsbild und wasserbezogene Geschichte auf engem Raum.

Der Steinbruch und seine Tauchgeschichte

Der erste größere Tauchkurs im Steinbruch Hřiměždice fand 1959 unter der Leitung erfahrener Ausbilder statt, die ihre Erfahrungen in Deutschland gesammelt hatten. Später baute SVAZARM am Steinbruch ein Ausbildungszentrum für militärische und polizeiliche Taucher auf. Der Ort ist im Bereich des Tauchens weiterhin ein gefragtes Ziel für zahlreiche Taucher. Damit reicht die Geschichte des Steinbruchs von den frühen Ausbildungskursen über organisierte Ausbildungsstrukturen bis zu seiner heutigen Bedeutung im Tauchsport.

Auch besondere Veranstaltungen gehören zur Geschichte des Steinbruchs. Die Veranstaltung Highjump mit Sprüngen ins Wasser findet seit 2000 jährlich um den Monatswechsel von Juli und August statt. Seit 2001 gibt es am früheren Standort des Hubschraubers eine große Schaukel. Am Steinbruch treffen dadurch verschiedene zeitliche und thematische Ebenen aufeinander: die Ausbildung von Tauchern, eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung und ein markanter Ort aus der früheren Nutzung.

Schloss, Kirche und Spuren im Ortsbild

Das Schloss Hřiměždice ist ein einfaches ebenerdiges Gebäude im Stil des klassizistischen Barocks und wird erstmals 1788 erwähnt. Einen weiteren historischen Schwerpunkt bildet die St.-Anna-Kirche, die 1797 erbaut wurde. Sie ist einschiffig und besitzt ein außen dreiseitig geschlossenes Presbyterium sowie einen Turm mit Glockendach. Ein Teil ihrer Innenausstattung stammt aus dem ehemaligen Paulinerkloster in Obořiště. Bauzeit, Grundriss, Presbyterium, Turm und übernommene Ausstattung geben der Kirche mehrere historische Bezugspunkte, die sich bei der Betrachtung des Gebäudes miteinander verbinden.

Nahe der Kirche steht auf der Brücke über den durch die Gemeinde fließenden Bach eine Statue des heiligen Johannes Nepomuk. Zusammen mit dem Schloss und der St.-Anna-Kirche entsteht so ein überschaubarer Ortsrundgang durch verschiedene Kapitel der lokalen Geschichte. Das Ortsbild verbindet dabei ein ehemaliges Schlossgebäude, sakrale Architektur und eine Brückenstatue an einem fließenden Gewässer.

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Bei der Suche nach einem Hotel in Hřiměždice können Sie zunächst entscheiden, welcher Schwerpunkt Ihre Reise bestimmen soll: die Baugeschichte des Ortes, die Besonderheiten rund um den Steinbruch oder die Nähe zum Slapy-Stausee.

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