Hospozín – Kultur, Wasser und Ortsbild
Hospozín zeigt seinen Charakter über das Zusammenspiel von Sport, Wasserlauf und historischem Ortsbild. Der rote Schornstein der ehemaligen Zuckerfabrik, der örtliche Teich und mehrere Bauwerke mit Jahreszahlen geben dem Ort unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung. Wenn Sie verschiedene Interessen verbinden möchten, können Sie Bewegung, öffentliche Anreise, Landschaftsbezug und Kultur als eigene Schwerpunkte betrachten.
Wasser, Sport und Anreise
Die Tennisplätze in Hospozín sind werktags ab 16 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztägig geöffnet. Für Werktage ist eine Buchung zwei Tage im Voraus, für Wochenenden spätestens am Freitag erforderlich. Der Vranský potok mit ausgewiesenem Überschwemmungsgebiet mündet in den örtlichen Teich und verläuft anschließend durch das Ortszentrum von Hospozín in Richtung Černuc.
Für die Anreise verkehren Busse der Gesellschaft ICOM in Richtung Velvary und Slaný. Der Bahnhof Kmetiněves liegt etwa einen halben Kilometer von Hospozín entfernt und befindet sich an der Bahnstrecke Roudnice nad Labem–Zlonice. Von dort ist Hospozín mit dem Zug oder Bus erreichbar. Damit können Sie bei der Wahl Ihrer Unterkunft auch die gewünschte Anreiseart als eigenes Kriterium berücksichtigen.
Historisches Ortsbild
Das Herrenhaus im Areal des landwirtschaftlichen Guts ist ein nach 1836 errichteter zweigeschossiger rechteckiger Bau. Es befindet sich in Privateigentum, wird zu Wohnzwecken genutzt und ist nicht zugänglich. Als Wahrzeichen von Hospozín gilt der rote Schornstein mit weißem Streifen der ehemaligen Zuckerfabrik.
Der frühbarocke Getreidespeicher ist ein zweigeschossiger Bau mit rechteckigem Grundriss und Walmdach; seine ursprüngliche Zimmermannskonstruktion ist erhalten. An den Fassaden befinden sich beschriftete Kartuschen mit der Jahreszahl 1673, an der Tür ist die Jahreszahl 1709 eingeritzt. Über dem Haupteingang sitzt eine reich verzierte Supraporte mit dem Wappen der Besitzer des Herrschaftsguts, der Familie Kinský. Ein weiterer Getreidespeicher ist ein zweigeschossiger steinerner Bau mit rechteckigem Grundriss und Satteldach, der als barocker Neubau aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet wurde.
Kirchen, Kapellen und Denkmale
Die Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk besitzt ein Steinportal mit dem Wappen von Anna Polyxena z Clary a Adringen und der Jahreszahl 1711. Die Kirche der Enthauptung des heiligen Johannes des Täufers wurde 1595 an der Stelle eines älteren Bauwerks errichtet und gehört zu einem Gebiet mit archäologischen Funden. Die Nischenkapelle mit der Statue des heiligen Johannes Nepomuk hat die Form einer reich verzierten Volutensäule mit einer Nische, in der die Statue steht; sie lässt sich in die Zeit kurz nach 1750 datieren.
Auch kleinere Denkmale ergänzen das Ortsbild. Die ungewöhnlich gestaltete Sandsteingruppe der heiligen Petrus und Paulus trägt an der Vorderseite des Sockels die Jahreszahl 1776. Das Steinkreuz ist eine handwerklich hochwertige Arbeit des späten Rokoko. So begegnen Ihnen in Hospozín unterschiedliche Formen sakraler und historischer Gestaltung, vom Kirchenbau bis zum einzelnen architektonischen Detail.
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung
Für Ihre weitere Recherche finden Sie außerdem Kutrovice, Páleč, Líský, Kyšice, Zákolany, Kamenné Žehrovice, Žilina U Nového Strašecí und Kmetiněves.
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