Chýně: Geschichte, Wege und Natur am Strahovský rybník

Wenn Sie einen Ort mit greifbarer Geschichte und abwechslungsreichen Wegen suchen, verbindet Chýně beides. Chýně ist vor allem für seine Eisenverhüttungsöfen bekannt. Zugleich führen Wege zu Teichen, Bächen und gestalteten Landschaften, während historische Spuren bis ins Mittelalter und noch weiter zurückreichen.

Geschichte von Chýně entdecken

Die erste schriftliche Erwähnung von Chýně stammt aus dem Jahr 1273 und belegt den Ort als Besitz des Klosters auf dem Strahov. Die Prämonstratenser besaßen Chýně fast ununterbrochen. Ausgenommen waren kurze Zeiträume während der Hussitenkriege, nach der Schlacht am Weißen Berg und während der kommunistischen Verstaatlichung. Auch ältere Spuren sind vorhanden: Im Jahr 2011 wurde in Chýně eine keltische halb eingetiefte Siedlungsgrube entdeckt.

Wege für Spaziergänge und Fahrradtouren

Die 2024 fertiggestellte Cesta Třetí skála ist ein 537 Meter langer, befestigter Feldweg, der vor allem für Fußgänger und Radfahrer bestimmt ist. Sie verbindet die asphaltierte Straße zwischen Chýně und Hájek mit einem unbefestigten Weg vom Teich Bašta. Damit lässt sich die Landschaft auf einer klar beschriebenen Verbindung erkunden, ohne die verschiedenen Wegabschnitte gleichzusetzen.

Rund um den Litovický potok ist die Landschaft Gegenstand intensiver Wiederherstellung und Rekultivierung. Der Bach entspringt westlich von Chýně und durchfließt innerhalb des Katastergebiets den Teich Bašta. Die Umgebung lädt zu angenehmen Spaziergängen ein und ergänzt die befestigte Verbindung der Cesta Třetí skála um einen landschaftlich geprägten Bereich.

Strahovský rybník zwischen Natur und Veranstaltungen

Das Areal des Strahovský rybník wurde durch den Ausbau von Dämmen und umliegenden Flächen, die Pflanzung von Sträuchern und Bäumen, Mahd, Reinigung und Fischbesatz gestaltet. Dabei wurden gute Lebensbedingungen für gefährdete Tierarten geschaffen, während der natürliche und zugleich parkartige Charakter bewahrt und weiterentwickelt werden soll. Die historischen Wurzeln des Standorts in Chýně reichen bis in das Jahr 1410 zurück. Sportangeln ist dort nicht kommerziell und erfolgt überwiegend nach dem Prinzip „Fangen und Freilassen“.

Am Strahovský rybník findet außerdem der Laufwettbewerb „Chýňská pětka“ statt. Das Pohoda FEST Chýně begann 2016 mit einem Konzert am Ufer des Strahovský rybník und entwickelte sich anschließend zu einem vollwertigen Festival. Die wiederholt veranstaltete Chýňská padesátka war eine lehrreiche Wanderung vom niedrigsten zum höchsten Punkt des Katastergebiets von Chýně.

Orientierung bei der Anreise

Für Ihre Planung stehen mehrere Verkehrsbezüge zur Verfügung: Die Buslinien 347 und 358 verbinden Chýně mit der Prager U-Bahn-Linie B am Bahnhof Zličín und der U-Bahn-Linie A am Bahnhof Motol. Die Bahnstrecke 122 umgeht Chýně; die beiden Haltepunkte Chýně und Chýně-jih wurden 2014 eröffnet. Das Restaurant des Pivovarský Dvůr Chýně ist mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Es verfügt über einen eigenen Parkplatz für mehr als 20 Pkw und kann auch einen größeren Bus aufnehmen.

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