Branka: Wasserfälle, See und Rundkurs
Branka verbindet Flusslandschaft, Wasserfälle, einen See und eine ungewöhnliche Ortsgeschichte auf engem Raum. Die Siedlung ist die erste auf tschechischer Seite, durch die die Mže fließt. Im Zentrum mündet der Fluss in den Olšový rybník, der acht Hektar groß ist. Damit bietet Branka einen klaren landschaftlichen Mittelpunkt für alle, die Naturerlebnisse mit regionaler Geschichte und aktiven Tagen verbinden möchten.
Rundkurs mit elf Stationen
Eine besondere Möglichkeit, Branka und seine Umgebung zu entdecken, ist die Lehr- und Radtourismusroute Branka. Der Rundkurs ist 17 Kilometer lang, beginnt in Branka und endet dort auch wieder. Insgesamt führt er zu elf Stationen. Die Route eignet sich für Wanderer, Radfahrer und Langläufer. Für Ihre Planung ist vor allem der geschlossene Verlauf interessant: Start und Ziel liegen am selben Ort, sodass Sie Branka als festen Bezugspunkt für diese Tour wählen können.
Olšový rybník und die Mže
Der Olšový rybník prägt den Ort nicht nur durch seine Größe. An seinem Nordufer befindet sich ein kleiner Strand, der auch für das Baden mit kleinen Kindern geeignet ist. Im Teich kann man angeln. So lassen sich unterschiedliche Tagespläne miteinander verbinden: Während die Route aktive Erkundung ermöglicht, bietet der Olšový rybník einen Ort für Wasser und eine ruhigere Pause. Die Mže fließt durch Branka und erreicht den Teich im Zentrum der Siedlung.
Wasserfälle im bewaldeten Tal
Zwischen Branka und Horní Výšina überquert die Mže in einem bewaldeten Tal steinerne Kaskaden und bildet mehrere Wasserfälle. Der bekannteste trägt den Namen Branka. Die Wasserfälle an der Mže bei Branka gelten als die einzigen Wasserfälle im Český les. Dieser landschaftliche Kontrast macht den Ort auch für Sie interessant, wenn Sie bei einem Aufenthalt nicht nur einen einzelnen Ausflugspunkt, sondern verschiedene Formen von Natur erleben möchten.
Orthodoxe Tradition und Ortsgeschichte
Zu den kulturellen Besonderheiten gehört die geweihte orthodoxe Kapelle, die den örtlichen orthodoxen Einwohnern dient. Die Kapelle „Kaple Zesnutí přesvaté Bohorodice“ ist der Entschlafung der Gottesgebärerin gewidmet. Auch die Geschichte des Ortes reicht weit zurück: Branka wurde erstmals 1663 schriftlich erwähnt, während der heutige Name seit 1945 verwendet wird. Zur lokalen Vergangenheit gehört außerdem die Knopffabrik der Familie Adler, in der Perlmutt zu Knöpfen verarbeitet wurde.
Anreise und Standortwahl
Branka verfügt über die Bushaltestelle „Halže, Branka“. Von Tachov gibt es eine direkte Busverbindung mit einer Fahrzeit von 30 Minuten. Wenn Sie eine Unterkunft in Branka suchen, können Sie damit einen Ort wählen, an dem Rundkurs, Fluss, Teich, Wasserfälle und Kulturgeschichte zu einem vielseitigen Aufenthalt zusammenkommen.
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