Vršovice: Wälder, Wege und Kapellen im Nízký Jeseník

Vršovice liegt an den Hängen des Nízký Jeseník und verbindet eine ausgeprägte Landschaft mit kleinen Kulturzielen und markierten Wegen. Für Sie bietet der Ort damit unterschiedliche Anlässe für einen Aufenthalt: Spaziergänge über Wiesen, Touren durch die bewaldete Umgebung, Radausflüge und Entdeckungen sakraler Bauwerke. Besonders interessant ist der Wechsel der Höhenlagen zwischen den Feldern in Richtung Opava und dem Gipfel Šance.

Landschaft am Nízký Jeseník

Die Höhenlage von Vršovice reicht von 276 m in den Feldern in Richtung Opava bis zu 525 m am Gipfel Šance. Ein großer Teil des Katastralgebiets ist von Wäldern bedeckt. Außerdem gehört Vršovice zum Naturpark Moravice.

Wege für Spaziergänge und Radtouren

Für einen kürzeren Ausflug mit einem klaren Ziel eignet sich die Vršovická pohádková stezka. Die etwa 1,5 km lange Strecke führt über die Wiesen von Vršovice, beginnt an den letzten Häusern in Richtung Försterhütte und endet am Spielplatz oberhalb des Kindergartens Vršovice. Der Spielplatz bildet dabei einen konkreten Endpunkt, den Familien bei der Gestaltung eines gemeinsamen Spaziergangs berücksichtigen können.

Wer Vršovice mit dem Fahrrad erkunden möchte, findet den markierten Radweg Nr. 6055. Er führt über Branka u Opavy, Chvalíkovice, Vršovice und Raduň. Zusätzlich liegt der Ort am Radwegenetz „Údolí Raduňky a okolí“.

Auch der Lehrpfad Raduň–Jakubčovice berührt die Umgebung. Zu seinen Stationen gehört die Försterhütte bei Vršovice, 4 km von Raduň entfernt. Drei Informationsstationen widmen sich einer Flugzeugkatastrophe, ihrer Besatzung und dem Flugzeugtyp Liberator B-24. Der Weg verbindet dadurch Landschaftserlebnis mit einem konkreten historischen Thema, das unterwegs anhand der Informationen vor Ort erschlossen wird.

Kapellen, Denkmal und regionale Geschichte

Zu den markanten Kulturorten gehört die Kapelle des Heiligsten Herzens des Herrn in Vršovice. Sie wurde 1909 erbaut und 2001 rekonstruiert. Während der Adventszeit wird sie festlich beleuchtet, wodurch sich zu dieser Jahreszeit ein besonderer visueller Akzent im Ortsbild ergibt.

Auf dem Brdlice steht die hölzerne Kapelle Panny Marie sedmibolestné, die 1949 geweiht wurde. Von dort bietet sich ein Blick über die Umgebung und auf Opava; bei klarem Wetter sind auch die Jeseníky zu sehen. Neben dieser Kapelle erinnert ein 1924 errichtetes Denkmal an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Eine weitere Kapelle Panny Marie Bolestné in Vršovice ist als unbewegliches Kulturdenkmal eingetragen. An der Zufahrtsstraße aus Richtung Chvalíkovice steht unter jahrhundertealten Linden außerdem eine Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes.

Vršovice bietet dafür konkrete Anknüpfungspunkte, ohne dass die einzelnen Erlebnisse auf dieselbe Art besucht werden müssen.

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