Vendryně – Kultur, Kalköfen und Rundwege
Vendryně verbindet eindrucksvolle Kulturzeugnisse mit Wegen, die sich in unterschiedlichen Tageslängen erkunden lassen. Sie entdecken hier eine gotische Kirche, restaurierte Kalköfen, ausgeschilderte Radwege und Rundstrecken durch die Natur. Dadurch entsteht ein Reiseziel, bei dem sich ein kultureller Besuch mit einer kurzen Wanderung, einer längeren Tagestour oder einem Ausflug auf dem Fahrrad verbinden lässt.
Rundwege und Kalköfen als besondere Erlebnisse
Die Vápenné pece liegen 2 km von der Bahnhaltestelle Vendryně entfernt; von dort führt ein grüner Wanderweg zu ihnen. Die beiden restaurierten Vápenné pece ermöglichen es, die Geschichte dieser Gegend kennenzulernen, und dienen Besuchern zur Erholung. Sie stehen damit für die Verbindung von regionaler Geschichte und einem Aufenthalt im Freien. Für unterschiedliche Wanderpläne bietet der Weg „Za krásami vendryňské přírody“ zwei eigenständige Rundstrecken. Die beiden Abschnitte sind ungefähr 10 km beziehungsweise 22 km lang. Sie können einzeln als halbtägige Wanderungen oder zusammen als ganztägige Tour begangen werden. Wer eine kürzere Runde bevorzugt, findet damit eine andere Option als bei der Kombination beider Strecken; die ungefähren Längen bleiben dabei klar voneinander unterschieden.Radfahren mit regionalem Bezug
Auch für Radfahrer besitzt Vendryně einen eigenen thematischen Anknüpfungspunkt. Die am 10. Mai 2008 feierlich eröffnete und rekonstruierte Radroute Vendryňský kotár ist mit Hinweistafeln ausgeschildert. Auf der Strecke findet jährlich das Radrennen Vendryňský kotár um den Bürgermeisterpokal für Kinder und Erwachsene statt. Das Rennen gibt der Route neben ihrer Ausschilderung eine wiederkehrende sportliche Tradition und spricht verschiedene Altersgruppen an.Kirche, Glocke und barockes Kreuz
Kostel sv. Kateřiny ist eine einschiffige, gemauerte Kirche im gotischen Stil. Ein besonderes Detail befindet sich in ihrer Geschichte: Im Turm befand sich eine besonders geformte Glocke, die wahrscheinlich Mitte des 15. Jahrhunderts von dem Glockengießer Hans Freudenthal gegossen wurde. Auf dem nahe gelegenen Friedhof von Kostel sv. Kateřiny steht außerdem ein barockes Kreuz aus dem Jahr 1790. Zusammen geben diese Einzelheiten dem Kirchenbesuch mehrere historische Bezugspunkte, ohne dass der Ort auf ein einziges Bauwerk reduziert wird. Zur lokalen Vergangenheit gehören auch die „Wopiynky“. Dabei handelte es sich um Kalköfen, in denen in Vendryně abgebaute Kalksteine verarbeitet wurden. Wer sich für die Entwicklung des Ortes und seine handwerklich geprägten Spuren interessiert, findet hier einen weiteren Zugang neben Kirche und Radroute.Besuch der Pamětní síň obce Vendryně
Die Pamětní síň obce Vendryně hat unregelmäßige Öffnungszeiten und kann nach vorheriger Vereinbarung besucht werden. Eine reguläre Besichtigung dauert 30 bis 45 Minuten. Für Ihre Tagesplanung ist damit ein klar umrissenes Zeitfenster vorhanden, zugleich sollte der Besuch wegen der unregelmäßigen Öffnungszeiten im Voraus abgestimmt werden. So ergänzt die Gedenkstätte die Wege, Kalköfen und sakralen Zeugnisse um eine weitere Möglichkeit, Vendryně unmittelbar kennenzulernen. Wenn Sie neben Vendryně weitere Orte vergleichen möchten, finden Sie außerdem Dobratice, Sedliště Ve Slezsku, Bukovec U Jablunkova, Baška, Žermanice, Navsi, Jablunkov und Třanovice.Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Frýdek-Místek.
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