Rybí – Landschaft, Lehrpfad und historische Wege

Rybí verbindet eine geschützte Hügellandschaft mit Spuren regionaler Geschichte und einem Lehrpfad, der Kunst und Natur zusammenführt. Besonders anschaulich erleben Sie diesen Charakter auf dem Adolf-Zábranský-Lehrpfad: Zehn Stationen mit Informationstafeln widmen sich dem Leben, dem Werk und den Illustrationen des Malers und Illustrators Adolf Zábranský. Der Spazierweg führt durch die Landschaft, die ihn inspirierte, und bietet Ausblicke auf die hügelige Landschaft des Naturparks Podbeskydí.

Landschaft im Naturpark Podbeskydí

Rybí liegt fast vollständig im Naturpark Podbeskydí. Dieser wurde 1994 zum Schutz des Landschaftscharakters sowie bedeutender gebündelter ästhetischer und natürlicher Werte ausgewiesen. Auch das Katastralgebiet Rybí gehört zum Geopark Podbeskydí. Für die Wahrnehmung des Ortes ist diese doppelte landschaftliche Einordnung prägend: Die Umgebung steht nicht nur für einzelne Aussichtspunkte, sondern für eine als wertvoll ausgewiesene Landschaft.

Zu den Erhebungen mit weiten Ausblicken gehört der Hügel Holivák. Teile des Hügels werden für Skipisten genutzt. Am Holivák treffen weite Ausblicke und die teilweise Nutzung für Skipisten in derselben Landschaft aufeinander. Zum Gebiet Libotín gehört ebenfalls das Katastralgebiet Rybí; dort befindet sich ein wertvoller Waldbestand mit ornithologischer Bedeutung.

Lehrpfad, Wandertradition und Geschichte

Eine weitere Möglichkeit, Rybí in seinem eigenen Zusammenhang kennenzulernen, bietet der jährlich im Frühjahr veranstaltete Touristenmarsch „Za pohledy z Rybí“. Dafür gibt es Strecken über 25 km, 13,5 km und 10 km, darunter auch eine Kinderwagenstrecke. Für Kinder gehören ein Märchenwald und am Ziel eine Hüpfburg zum Programm. Der Marsch verbindet damit verschiedene Streckenlängen mit besonderen Stationen für jüngere Teilnehmer, wobei diese Angebote an diese jährliche Veranstaltung gebunden sind.

Auch die historischen Wege rund um Rybí reichen weit zurück. Der Kreuzweg entstand im 17. Jahrhundert und führte von den Randgebieten Nový Jičíns über Rybí nach Štramberk zum Berg Kotouč. Von ursprünglich 14 Stationen sind sieben gemauerte Kapellen erhalten. Zwei Feldkapellen in Rybí erinnern außerdem an die frühere Pilgerprozession von Nový Jičín zu den Wallfahrtskirchen in Štramberk. So wird die Verbindung zwischen den Orten nicht nur durch Landschaft, sondern auch durch religiöse und historische Überlieferungen sichtbar.

Kulturelle Entdeckungen in Rybí

Im Ort steht die Kirche Nalezení sv. Kříže, eine frühgotische Kirche aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, die später umgebaut wurde. Zusammen mit den Feldkapellen, dem historischen Kreuzweg und dem Adolf-Zábranský-Lehrpfad entsteht ein vielseitiges Bild von Rybí: Sie können sich mit regionaler Geschichte beschäftigen, einen Künstler und seine Landschaft kennenlernen oder die ausgewiesene Natur- und Kulturlandschaft auf unterschiedlichen Wegen erkunden.

Für die weitere Orientierung können Sie auch Vražné, Veřovice, Hurka, Frenstat Pod Radhostem, Odry, Jakubčovice Nad Odrou, Studénka und Suchdol Nad Odrou entdecken.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Nový Jičín.

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