Výrava entdecken: Konzerte, Kapellen und Biocentren

Výrava verbindet Konzertkultur mit Ortsgeschichte und Landschaftsräumen an Bächen. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1406. Dazu kommen die Kapelle der Geburt des heiligen Johannes des Täufers, die Marienkapelle, ein Denkmal im Ortszentrum und zwei Biocentren. Dadurch treffen in Výrava Musikveranstaltungen, sakrale Baugeschichte, Erinnerungskultur und Spaziergänge an Gewässern aufeinander.

Konzerte mit eigener Tradition

Der Letní Parket Výrava veranstaltet seit 1998 Konzerte mit tschechischen und ausländischen Interpreten. Die Musik bringt damit einen lebendigen Veranstaltungsort in die Ortsgeschichte ein und ergänzt die älteren Kapellen sowie das Kriegsdenkmal um ein kulturelles Angebot der Gegenwart. Für alle Veranstaltungen bietet der Letní Parket kostenlos Busfahrten zur Veranstaltung und zurück an. Das Angebot umfasst somit die Hinfahrt zum Konzert und die Rückfahrt nach der Veranstaltung.

Kapellen und Ortsgeschichte

Die Geschichte von Výrava reicht in den schriftlichen Quellen bis 1406 zurück. Die Kapelle der Geburt des heiligen Johannes des Täufers wurde 1906–1907 an der Stelle einer älteren Kapelle errichtet. Ihr heutiger Bau steht damit an einem Ort, der bereits zuvor religiös genutzt wurde.

Die Marienkapelle wurde 1868 errichtet. Sie steht im oberen Teil von Výrava in Richtung Jílovice oberhalb einer Quelle. Im Vergleich zur Kapelle der Geburt des heiligen Johannes des Täufers unterscheiden sich die beiden Bauwerke dadurch sowohl in ihrer Lage als auch in ihrer Entstehungszeit. Die ältere Marienkapelle und der Bau von 1906–1907 bilden zwei unterschiedliche Stationen der Ortsgeschichte.

Ein weiterer historischer Ort befindet sich bei Výrava 104 neben dem Gemeindeamt im Ortszentrum. Dort steht das Denkmal für die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Es wurde am 28. Oktober 1948 feierlich enthüllt. Der Standort im Zentrum und das Enthüllungsdatum verbinden das Denkmal mit der Erinnerung an die beiden Weltkriege und ergänzen die religiösen Bauwerke um einen Ort des Gedenkens an das 20. Jahrhundert.

Biocentren an Bächen

Rund um Výrava liegen auch Landschaftsbereiche am Wasser. Das Biocentrum V ráji wurde 1997 am Malostranský potok (Číbr) im Katastergebiet der Gemeinde Výrava angelegt. Es dient Wildtieren als Oase und ist ein Ort für Spaziergänge. Der Bachlauf, die Funktion als Rückzugsraum für Tiere und die Möglichkeit zum Aufenthalt im Freien prägen diesen Landschaftsbereich.

Das Biocentrum U Vrbiček (Ve Vrbičkách) entstand 1996 nach einem Plan von Ing. Pavel Trávníček am Libníkovický potok. Der darin liegende Teich, mitunter Vrbičky, umfasst 1,9588 Hektar. Im Vergleich zum Biocentrum V ráji liegt U Vrbiček somit an einem anderen Bach und besitzt mit dem Teich ein klar abgegrenztes Gewässer innerhalb der Anlage. Die beiden Entstehungsjahre liegen nur ein Jahr auseinander, ihre konkrete Lage und ihre landschaftlichen Merkmale unterscheiden sich jedoch.

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