Valdice – Kloster, Kirchen und Wege

Valdice verbindet markante Baugeschichte mit zwei dokumentierten Routen der Zlatá stezka Českého ráje. Der Ort eignet sich damit für Sie, wenn Sie kulturelle Eindrücke mit einer Wegstrecke verbinden möchten und bei der Wahl Ihrer Unterkunft nicht nur nach einem Namen, sondern auch nach dem Charakter des Reiseziels entscheiden. Im Mittelpunkt stehen das ehemalige Kartäuserkloster, die Kirche des heiligen Josef, barocke Denkmäler und die Verbindung nach Jičín.

Das ehemalige Kartäuserkloster und seine Geschichte

Die Gründung von Valdice wird mit dem 10. August 1627 verbunden. An diesem Tag gründete Albrecht von Valdštejn das Kartäuserkloster St. Bruno. Das Kartäuserkloster in Valdice wurde 1632 fertiggestellt. Heute handelt es sich um ein ehemaliges Kloster und um einen bedeutenden frühbarocken Architekturkomplex, der mit den Architekten A. Spezza und J. Marini verbunden ist.

Für Ihre Besuchsplanung ist eine wichtige Einschränkung zu beachten: Das ehemalige Kloster kann innen nicht besichtigt werden, weil es bis heute als Gefängnis genutzt wird. Vor dem Gefängnis befindet sich jedoch ein Denkmal, das für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist. Außerdem wurde vor dem Tor des Gefängnisses Valdice das Denkmal für politische Gefangene und Opfer des kommunistischen Regimes enthüllt. So gehören zur Ortsgeschichte nicht nur die Gründung des Klosters und seine Architektur, sondern auch spätere Erinnerungsorte.

Kirche, Statue und Ortsmitte

Ein weiterer zeitlicher Bezugspunkt ist die Klosterkirche, die 1668 fertiggestellt wurde. In der Ortsmitte steht die Kirche des heiligen Josef auf dem Dorfplatz an der Hauptstraße. Ihr rechteckiger Grundriss, der zurückgesetzte Chor mit segmentförmigem Abschluss und der deutlich eingelassene vierseitige Turmkörper prägen ihre beschriebene Gestalt. Das Glockengeschoss reicht bis zur Höhe des Daches.

Gegenüber dem Gemeindeamt steht eine barocke Statue des heiligen Johannes von Nepomuk aus dem Jahr 1696. Sie bildet einen eigenen Anlaufpunkt im Zentrum. Die Statue wurde zwischen 1988 und 1992 restauriert. Wer sich für einzelne Details statt für eine reine Gesamtansicht interessiert, findet hier deshalb mehrere klar datierte Zeugnisse: die Gründung des Klosters 1627, seine Fertigstellung 1632, die Klosterkirche von 1668 und die Statue von 1696.

Zwei Routen über Valdice

Auch die Wegebezüge unterscheiden sich in ihrer Länge. Die Zlatá stezka Českého ráje umfasst eine 26,5 Kilometer lange Route von Kozákov nach Jičín, die über Železnice und Valdice führt. Eine alternative 36 Kilometer lange Route der Zlatá stezka Českého ráje führt ebenfalls über Železnice und Valdice nach Jičín. Wenn Sie bei Ihrer Reiseplanung unterschiedliche Streckenvarianten vergleichen möchten, sind diese beiden Angaben die maßgeblichen Orientierungen.

Für die Verbindung zwischen Valdice und Železnice soll im Rahmen eines Projekts ein gemeinsamer, öffentlich beleuchteter Geh- und Radweg gebaut werden. Nach der Projektbeschreibung soll der nicht motorisierte Verkehr dadurch von einer stark befahrenen Autostraße auf diese Infrastruktur verlagert werden. Der Weg ist damit als geplante Maßnahme zu verstehen, nicht als bereits ausgewiesene aktuelle Ausstattung.

Weitere Orte für Ihre Suche

Für die weitere Ortsauswahl auf dieser Ebene finden Sie auch Ostružno, Holovousy, Jicineves, Kostelec, Záhuby, Boháňka, Sukorady und Kopidlno. So können Sie Valdice mit weiteren Orten vergleichen, bevor Sie sich für ein Hotel oder eine andere Unterkunft entscheiden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jičín.

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