Hvozdnice
Hvozdnice verbindet eine deutlich erkennbare Landschaft mit einer bemerkenswerten Ortsgeschichte. Die Gemeinde liegt am Südhang einer sanften Anhöhe, 9 km westlich von Hradec Králové. An drei Seiten ist Hvozdnice von Obstgärten und im Norden von Wald umgeben. Wenn Sie für Ihre Reise einen Ort mit konkreten Natur- und Kulturthemen suchen, finden Sie hier beides in überschaubarem geografischem Zusammenhang.
Obstgärten als Teil des Ortsbildes
Der Obstbau hat in Hvozdnice eine bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurückreichende Tradition. Zu Beginn wurden vor allem Kirschen und Sauerkirschen angebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg erweiterte die örtliche Landwirtschaftsgenossenschaft die Obstgärten erheblich und baute auch andere Obstsorten an, vor allem Äpfel. Diese Entwicklung erklärt den besonderen Stellenwert der Obstgärten für das Landschaftsbild, ohne die Geschichte des Ortes von seiner Umgebung zu trennen.
Geschichte und Archäologie auf dem Lehrpfad
Die ersten schriftlichen Hinweise auf die Besiedlung von Hvozdnice stammen aus dem Jahr 1073. Einen weiteren Einblick in die Vergangenheit geben archäologische Funde: Bis 2017 hatten Archäologen des Museums in Hradec Králové in Hvozdnice mehr als 150 Gräber freigelegt. Der archäologische Grabhügelplatz Mohylník Hvozdnice liegt im Katastergebiet von Libčany und wird traditionell eher Hvozdnice zugeordnet.
Diese Themen greift der Lehrpfad „Cesta do minulosti Libčan a Hvozdnic“ auf. Er führt Besucher durch die Geschichte der beiden Gemeinden, widmet sich auch einzigartigen archäologischen Funden und umfasst sechs Informationstafeln. Mit sechs Stationen führt der Lehrpfad von Libčany nach Hvozdnice bei Hradec Králové in Ostböhmen.
Waldpavillon und aktive Möglichkeiten
Der Waldpavillon Lesní altán Hvozdnice liegt zwischen Hvozdnice und Libčany im Zádušní les bei der Libušina studánka. Er bietet einen angenehmen Ort zum Verweilen und Ausruhen. Der Pavillon wurde erneuert und um ein Seilzentrum für Kinder sowie eine Informationstafel zur Geschichte des Ortes ergänzt. Für sportliche Aktivitäten steht in Hvozdnice außerdem ein neues Multifunktionssportfeld zur Verfügung. Es kann für Tennis, Volleyball, Fußballtennis, Kleinfeldfußball und Basketball genutzt werden.
Gewässer und die Geschichte der Wassermühle
Zum historischen Umfeld gehört auch Horní Renešák, das mittlere von drei Gewässern. Die Gewässer entstanden wahrscheinlich im 16. Jahrhundert, wobei ein älterer Ursprung nicht ausgeschlossen ist. Horní Renešák diente der Fischzucht für das Schloss Libčany und vor allem dem Antrieb der Hvozdnický mlýn. Die ehemalige Wassermühle Hvozdnický mlýn steht am südwestlichen Rand der Gemeinde Hvozdnice und ist nicht zugänglich. Errichtet wurde sie um 1573 von Václav Nejedlý, dem Besitzer des Libčanyer Herrschaftsgebiets und Sohn von Petr Nejedlý aus Vysoká.
Bei der Wahl Ihrer Unterkunft können Sie Hvozdnice daher nach dem gewünschten Schwerpunkt beurteilen: Obstbau und Landschaft, archäologische Geschichte, ein Lehrpfad mit sechs Stationen oder ein Aufenthalt mit Waldpavillon und Sportangebot. Weitere Orte, die Sie für Ihre Reiseplanung vergleichen können, sind Librantice, Dobřenice, Urbanice, Běleč Nad Orlicí, Černožice, Skalice, Chlumec Nad Cidlinou und Roudnice.
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