Litoboř entdecken: Wege, Landschaft und Geschichte
Litoboř zwischen Wegen, Hängen und historischem Erbe
Litoboř liegt in einem Becken am Zlámaný potok und an Hängen, die sich von Westen nach Südosten erstrecken. Das Umfeld ist durch hügeliges Gelände, vielfältige Natur und viel Grün geprägt. Oberhalb des Ortes eröffnen Aussichtspunkte Blicke auf Česká Skalice, den Stausee Rozkoš und die weitere Umgebung. In Litoboř finden sich neben dem hügeligen Landschaftsraum auch archäologische und religiöse Zeugnisse der Ortsgeschichte.
Markierte Wege für Wanderungen und Radtouren
Durch Litoboř führt der grün markierte KČT-Wanderweg Litoboř–Boušín–Červený Kostelec. Eine zweite markierte Wanderverbindung ist der blau markierte KČT-Weg Hořičky–Kalousov–Litoboř–Ratibořice–Jaroměř, der ebenfalls durch den Ort verläuft. Der erste Weg führt über Boušín nach Červený Kostelec, der zweite über Kalousov und Ratibořice nach Jaroměř.
Radtouren gehören in der Umgebung von Litoboř zu den Freizeitaktivitäten. Die markierte Radroute 4097 verläuft am südlichen Rand des Gebiets von Litoboř auf der Straße II/304. In Donarova samota in Litoboř gibt es Reitunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene sowie Ausritte ins Gelände.
Archäologie und Denkmäler im Ort
Ein besonderer historischer Bezugspunkt ist der Turyň-Festungsplatz. Auf einem Vorsprung bei einem kleinen Teich ist ein kleiner Rest eines Walls erhalten. Der Turyň-Festungsplatz ist als archäologisches Gebiet der Kategorie UAN I und als bedeutende archäologische Lokalität eingestuft. Die Turyň-Festung wird für das Jahr 1399 erwähnt und war 1542 bereits wüst. Wer sich für ältere Siedlungsspuren interessiert, begegnet hier daher nicht einer vollständig erhaltenen Burganlage, sondern einem bezeichneten archäologischen Ort mit sichtbarem Restbestand.
Zu den ortsbezogenen Denkmälern gehört außerdem die Kapelle der Jungfrau Maria, die in Litoboř als Denkmal von lokaler Bedeutung ausgewiesen ist. Die Kapelle stammt aus dem Jahr 1800 und erhielt 1998 eine neue Glocke mit elektrischem Antrieb. Ein weiteres Zeugnis religiöser Kunst ist ein steinernes Kreuz mit Christus, Engeln und einem Relief der Jungfrau Maria auf einem steinernen Sockel. Matěj Drtina ließ das Kreuz 1823 errichten und schenkte es der Gemeinde Litoboř; zuletzt wurde es 2003 restauriert.
In Litoboř steht zudem eine Statue des heiligen Johannes von Nepomuk auf einem steinernen Sockel mit Relief. Errichtet wurde sie von Jan und Leonorie Dvořáčkovi, restauriert zuletzt ebenfalls im Jahr 2003. Das geschützte Haus Nr. 46 ergänzt diesen historischen Rundgang um ein profanes Baudenkmal: Es ist ein aus Opuka gemauertes Gebäude aus dem 18. Jahrhundert mit einem ursprünglichen Brotbackofen.
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