Jestřebí Nad Metují: Natur und Ortsgeschichte im Peklo-Tal
Jestřebí Nad Metují verbindet eine eindrucksvolle Flusslandschaft mit ungewöhnlichen Kulturspuren. Das Naturschutzgebiet Peklo macht den Ort besonders interessant für Sie, wenn Sie Natur, Bewegung und lokale Geschichte in einem Aufenthalt zusammenbringen möchten. Zwischen Felswänden, Wäldern, Wanderwegen und historischen Gebäuden entstehen dabei sehr unterschiedliche Eindrücke.
Das Peklo-Tal: geschützte Natur mit markanten Felsen
Das Naturschutzgebiet Peklo schützt die unregulierten Flusstäler der Metuje und Olešenka. Zur Landschaft gehören Blockmeere, Schutthalden und Felswände. Die Wälder ähneln naturnahen, wenig vom Menschen beeinflussten Wäldern und bestehen vor allem aus Buchen- und Schuttwäldern; zu den dortigen Bäumen und Pflanzen zählen Tanne, Ulme, Lilie und Seidelbast. Flussläufe, Felsformen und Waldgesellschaften stehen in Peklo als unterschiedliche Landschaftselemente nebeneinander. Ein tiefes, reizvolles Tal und zahlreiche Verwitterungserscheinungen an felsigen Aufschlüssen prägen den Charakter des Gebietes.
Ein Teil von Peklo wurde 1997 auf knapp 320 ha als Naturschutzgebiet ausgewiesen, insbesondere zum Schutz zahlreicher Tiere und Insekten. Zusätzlich ist Peklo als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung im Natura-2000-Netz ausgewiesen. Am Hang verläuft ein alter, aus Steinen gebauter Weg, der Ausblicke auf die örtlichen Wälder bietet.
Wandern, Radfahren und Paddeln
Durch Peklo verlaufen derzeit zahlreiche Wanderwege und Radwege. Damit können Sie die Umgebung auf unterschiedliche Weise erkunden und den Schwerpunkt Ihres Tages zwischen ruhiger Landschaftsbeobachtung und aktiver Fortbewegung wählen. Der alte Steinweg am Hang ergänzt diese Wege um ein besonders anschauliches historisches Element der Landschaft.
Auch auf dem Wasser unterscheiden sich die Abschnitte deutlich: Von Bražec bis Peklo gilt der Schwierigkeitsgrad WW I, von Peklo bis Nové Město nad Metují WW II; der zweite Abschnitt ist für erfahrene Paddler geeignet. Stromschnellen und Kaskaden gehören zum Charakter der Strecke. Für Ihre Ausflugsplanung ist deshalb nicht nur der Name des Flusses entscheidend, sondern auch die Wahl des konkreten Abschnitts.
Baudenkmäler und Spuren der Ortsgeschichte
Die Bartoňova útulna ist ein bedeutendes Baudenkmal mit Figuren und weiteren Teufelsmotiven; außerdem bietet sie teuflisch inspirierte Spezialitäten an.
Die erste schriftliche Erwähnung von Jestřebí stammt aus dem Jahr 1459. Ein weiterer historischer Hinweis führt in die Zeit um 1890, als in Jestřebí etwa 35 Handwebstühle betrieben wurden. Im Ortszentrum stehen mehrere traditionelle Blockhäuser, die den baulichen Charakter des Ortes ergänzen. Zur historischen Ortsgeschichte gehört auch die ehemalige Mühle Pekelec: Dort bestand seit 1912 ein Ausflugslokal.
Wenn Sie eine Unterkunft in Jestřebí Nad Metují auswählen, können Sie damit einen Ort vormerken, an dem geschützte Landschaft, Wege für Wanderer und Radfahrer sowie ungewöhnliche Ortsgeschichte eng im Reiseziel zusammenkommen. Für den Vergleich mit weiteren Zielen öffnen Sie Přibyslav Nad Metují, Šonov U Nového Města Nad Metují, Sendraž, Broumov, Slatina Nad Úpou, Chvalkovice V Cechách, Police Nad Metují oder Starkov.
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